Kreis Viersen kämpft mit Aktionen gegen Gewalt an Frauen und toxische Beziehungen
Hans-Theo KuhlKreis Viersen kämpft mit Aktionen gegen Gewalt an Frauen und toxische Beziehungen
In Kürze finden im Kreis Viersen verschiedene Veranstaltungen statt, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Lokale Gleichstellungsbeauftragte und der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt haben Informationsveranstaltungen, Stände und Diskussionsrunden organisiert. Ziel ist es, die Öffentlichkeit über Prävention, Hilfsangebote und die Gefahren toxischer Beziehungen aufzuklären.
Am 27. November wird von 10 bis 13 Uhr ein Informationsstand in der Viersener Fußgängerzone eingerichtet sein. Gleichstellungsbeauftragte aus Grefrath, Nettetal, Viersen und dem Kreis stehen dort für Fragen zur Verfügung und verteilen Informationsmaterial. Der Stand ist Teil einer breiter angelegten Kampagne, die über Partnerschaftsgewalt informieren soll – eine Problematik, die oft mit verbalen Übergriffen beginnt.
Ebenfalls am 27. November findet von 15 bis 16:30 Uhr eine digitale Veranstaltung statt, die sich mit den Dynamiken toxischer Beziehungen und Wegen in die Sicherheit befasst. Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt vereint Beratungsstellen, Behörden und Einrichtungen, um Betroffene zu unterstützen und weitere Gewalt zu verhindern.
Die Initiative steht im Kontext anhaltender Femizide – extreme Gewaltakte gegen Frauen –, die nach wie vor ein drängendes Problem darstellen. Die Veranstalter betonen die Notwendigkeit von Aufklärung, frühzeitiger Intervention und leicht zugänglichen Hilfsangeboten für Gefährdete.
Die Veranstaltungen sollen praktische Informationen vermitteln und lokale Netzwerke stärken. Durch die Vernetzung von Betroffenen mit Unterstützungsangeboten will die Kampagne Gewalt reduzieren und die Sicherheit verbessern. Weitere Details zu den beteiligten Organisationen werden im Rahmen der Veranstaltungen bekannt gegeben.






