Kriminalbeamter im SPD-Skandal freigesprochen – Ermittlungen gegen Politikerin laufen weiter
Ariane HolzapfelKeine Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamte im Menden-Fall - Kriminalbeamter im SPD-Skandal freigesprochen – Ermittlungen gegen Politikerin laufen weiter
Die Ermittlungen gegen eine junge SPD-Politikerin und eine Bekannte von ihr in Menden dauern weiterhin an. Unterdessen wurde ein leitender Kriminalhauptkommissar, der in den Fall verwickelt war, von jedem Fehlverhalten freigesprochen. Die Behörden bestätigten, dass es während seiner Beteiligung am Verfahren keine beruflichen Verstöße gegeben habe.
Der Beamte, der zugleich Vorsitzender des örtlichen Schützenvereins ist, hatte zunächst einen Ermittlungsbericht erstellt und eine offizielle Beschwerde eingereicht. Seine Mitwirkung beschränkte sich jedoch streng auf die Unterstützung der Behörden – eine formelle Position innerhalb der Ermittlungen selbst hatte er nicht inne.
Nach Prüfung des Falls fand der Innenminister keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des Kriminalbeamten. Folglich werden gegen ihn keine disziplinarischen Maßnahmen ergriffen. Die polizeilichen Feststellungen betonen ausdrücklich, dass der Beamte durchgehend die korrekten Verfahren einhielt. Trotz dieses Ergebnisses laufen die separaten Ermittlungen gegen die SPD-Politikerin und ihre Bekannte weiter. Die Ermittler werten weiterhin Beweismaterial aus, ohne dass bisher eine abschließende Entscheidung getroffen wurde.
Die Rolle des Beamten wurde nun geklärt, und er muss keine weiteren Konsequenzen befürchten. Die Untersuchungen gegen die Politikerin und ihre Bekannte bleiben jedoch aktiv. Die Behörden prüfen die gesammelten Beweise noch, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.