Kuriose Diebstahlwelle: Warum Kunden in Solingen Fleisch verstecken statt es zu kaufen
Hans-Theo KuhlKuriose Diebstahlwelle: Warum Kunden in Solingen Fleisch verstecken statt es zu kaufen
Supermarkt in Solingen kämpft mit ungewöhnlichem Problem: Kunden verstecken Fleisch statt es zu bezahlen
In einem Supermarkt in Solingen gibt es ein kurioses Phänomen: Statt Fleischwaren an der Kasse zu bezahlen, verstecken einige Kunden die verpackten Produkte im Laden. Angesichts stark gestiegener Fleischpreise greifen manche Käufer zu dieser Methode – sie depoten die Ware an unerwarteten Orten, anstatt sie an der Theke liegen zu lassen. Marktleiter Heiko Wodarz hat nun Gegenmaßnahmen ergriffen.
Unterdessen erlebte ein anderer Supermarkt in Burgsinn (Unterfranken) eine skurrile Störung: Rund 50 Schafe drangen in den Kassenbereich ein und sorgten für 20 Minuten Chaos, bevor das Personal sie entfernen konnte.
Im Solinger Markt fiel Wodarz ein wiederkehrendes Muster auf: Fleisch aus der Feinkostabteilung tauchte immer wieder an ungewöhnlichen Stellen auf. Kunden, die sich die hohen Preise nicht mehr leisten konnten, versteckten die Ware stattdessen in den Regalen oder Gängen – statt sie an der Theke zurückzulassen.
Um dem Problem zu begegnen, brachte der Supermarkt nun Warnschilder in der Fleischabteilung an. Die Hinweise fordern die Kunden auf, unerschwingliche Artikel zurück an die Theke zu bringen, statt sie zu verstecken. Zudem wurden Überwachungskameras eingesetzt, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Wer erwischt wird, muss mit einem sofortigen Hausverbot rechnen. Seit die Schilder hängen, hat die Zahl der versteckten Fleischfunde abgenommen. Die Maßnahme zeigt Wirkung, auch wenn das Personal weiterhin wachsam bleibt.
Schafsherde stürmt Supermarkt in Burgsinn Ganz anders die Lage in einem Penny-Markt in Burgsinn: An einem Montag vor dem 6. Januar 2026 drang eine Herde von etwa 50 Schafen in den Laden ein und blockierte den Kassenbereich. 20 Minuten dauerte es, bis die Mitarbeiter die Tiere hinausgeleitet hatten – danach blieb noch die Aufräumarbeit.
Die Warnschilder im Solinger Supermarkt haben die Zahl der versteckten Fleischwaren reduziert. Kunden müssen nun mit klaren Konsequenzen rechnen, etwa einem Hausverbot. Für den Burgsinner Markt endete der Schafs-Einmarsch zwar schnell, doch die Belegschaft hatte hinterher eine ungewöhnliche Aufräumaktion vor sich.