Landtag bringt Demokratie mit mobilen Projekten direkt in die Schulen
Hans-Theo KuhlLandtag bringt Demokratie mit mobilen Projekten direkt in die Schulen
Die Bürgerprogramme des Landtags bringen die Demokratie näher an junge Menschen heran. Allein 2025 nahmen rund 35.000 Schülerinnen und Schüler an Besuchen und Bildungsangeboten teil. Diese Initiativen sollen aus erster Hand zeigen, wie politische Entscheidungen zustande kommen und warum sie wichtig sind.
Eines der zentralen Projekte sind die „Landtag in der Schule“-Aktionstage. Eine mobile Ausstellung mit einem Nachbau des Rednerpults aus dem Plenarsaal tourt durch Schulen der Region. So können Schülerinnen und Schüler parlamentarische Debatten und Abläufe hautnah erleben.
Rainer Schmeltzer, Vizepräsident des Landtags, betont den Wert dieser Besuche. Er erklärt, dass junge Menschen Demokratie nicht nur im Lehrbuch, sondern in der Praxis erleben müssten. Schmeltzer zufolge helfe es ihnen, die Entstehung von Gesetzen und politischen Entscheidungen zu verstehen, wenn sie Diskussionen, Abstimmungen und Kompromisse mitverfolgen könnten.
Zu den Programmen gehören auch Führungen und interaktive Formate im Landtag. Verantwortliche bezeichnen diese als unverzichtbar, um junge Menschen für das gesellschaftliche Engagement zu begeistern. Weitere Informationen zu Schulbesuchen und Aktivitäten gibt es auf der Website des Landtags: https://jugend.landtag.nrw.de/home/mitmachen.html.
Die Bemühungen des Landtags unterstreichen den wachsenden Fokus auf die politische Teilhabe von Jugendlichen. Durch den direkten Zugang zu legislativen Prozessen sollen die Programme eine besser informierte Generation fördern. Schulen, die mitmachen möchten, finden online passende Angebote.






