Langenfeld und Monheim retten ihre Wasserpartnerschaft vor der Auflösung
Horst FischerLangenfeld und Monheim retten ihre Wasserpartnerschaft vor der Auflösung
Die Städte Langenfeld und Monheim am Rhein wollen ihre langjährige Partnerschaft im Wasserbereich weiter stärken. Die neu gewählten Bürgermeister beider Städte haben sich dafür ausgesprochen, den Wasserversorgungsverband Langenfeld-Monheim zu erhalten – und damit frühere Pläne zur Auflösung rückgängig gemacht. Erste offizielle Gespräche sollen Anfang November stattfinden, bei denen wegweisende Entscheidungen getroffen werden.
Der scheidende Langenfelder Bürgermeister Frank Schneider hat in seinen letzten Amtstagen daran gearbeitet, die Kooperationsvereinbarung final abschließen zu lassen. Sein Ziel ist es, den neu gewählten Räten eine zügige Bearbeitung des Vorhabens zu ermöglichen. Beide künftigen Bürgermeister, Gerold Wenzens in Langenfeld und Sonja Wienecke in Monheim, haben öffentlich ihre Unterstützung für die Fortführung der Partnerschaft bekundet.
Die neu gewählten Stadträte kommen erstmals am 4. November in Langenfeld und am 5. November in Monheim zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. Sowohl Wenzens als auch Wienecke verfügen über eine breite Rückendeckung ihrer Fraktionen für dieses Vorhaben. Ihre Amtseinführungen sind für die erste Novemberwoche geplant.
Falls die Beschlüsse mehrheitlich angenommen werden, entfällt die geplante Auflösung des Wasserversorgungsverbands Langenfeld-Monheim. Damit würde auch eine Aufspaltung der zugehörigen Gesellschaften verhindert, sodass die bestehende Struktur erhalten bliebe.
Die anstehenden Entscheidungen Anfang November werden über die Zukunft des Wasserverbands entscheiden. Eine Zustimmung würde die Partnerschaft intakt halten und eine Zersplitterung der gemeinsamen Aktivitäten vermeiden. Beide Städte haben deutlich signalisiert, dass sie an ihrem bewährten System der gemeinsamen Wasserbewirtschaftung festhalten wollen.






