Lebenslange Haft für Messerangriff auf schlafende Ehefrau in Espelkamp
Hans-Theo KuhlErmordete schlafende Ehefrau: Mann in Bielefeld zu lebenslanger Haft verurteilt - Lebenslange Haft für Messerangriff auf schlafende Ehefrau in Espelkamp
Ein Mann ist wegen des Messerangriffs auf seine Ehefrau in ihrem gemeinsamen Zuhause in Espelkamp zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Tat ereignete sich im April 2023 nach einem Streit zwischen dem Paar. Das Gericht wies seine Behauptung, aus Notwehr gehandelt zu haben, als haltlos zurück.
Der Vorfall spielte sich in der gemeinsamen Wohnung des Paares in Espelkamp, Ostwestfalen, ab. Die Frau schlief, als ihr Mann auf sie einstach. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, der Angeklagte habe die Forderung seiner Frau nach einer gleichberechtigten Partnerschaft nicht akzeptieren können und bezeichnete dies als zentrales Motiv für den Mord.
Die Verteidigung plädierte auf eine fünfjährige Haftstrafe und bestand darauf, es habe sich um Notwehr gehandelt. Das Gericht stellte jedoch fest, dass allein der Ehemann in der Beziehung gewalttätig geworden war. Sein Vorbringen wurde verworfen, und die Richter folgten dem Antrag der Anklage auf eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und lässt Raum für mögliche Berufungen. Dem Verurteilten droht nun eine zwingend vorgeschriebene lebenslange Haftstrafe für die Tat. Die Entscheidung des Gerichts stützte sich auf Beweise, die seine gewalttätige Vorgeschichte und das Fehlen jeglicher Provokation seitens seiner Frau belegten. Sollte Berufung eingelegt werden, könnten sich die juristischen Auseinandersetzungen fortsetzen.






