Linnemann fordert mutige Reformen bei Rente und Bürgergeld auf Schloss Stetten
Horst FischerLinnemann fordert mutige Reformen bei Rente und Bürgergeld auf Schloss Stetten
Am Tag der Deutschen Einheit hielt CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann eine Rede auf Schloss Stetten, in der er Politiker zu mehr Mut bei dringend notwendigen Großreformen aufrief. Seine Worte markierten einen seltenen Moment des Wandels nach zwei Jahrzehnten der Stagnation.
Linnemann verwies zu Beginn auf ein neues Fenster der Gelegenheit für Reformen. Nach 20 Jahren sei nun der Zeitpunkt gekommen, mit entschlossener Politik voranzuschreiten, betonte er. Im Mittelpunkt standen für ihn zwei zentrale Themen: die Rentenpolitik und das Bürgergeld.
Er kritisierte viele Politiker dafür, ihre Karriere über sachpolitische Lösungen zu stellen. Stattdessen forderte er Risikobereitschaft und Überzeugungskraft bei Entscheidungen. Als Beispiel für starke Führung nannte er Christian von Stetten, einen principientreuen CDU-Kollegen.
Der CDU-Generalsekretär lobte zudem den früheren SPD-Kanzler Gerhard Schröder und bezeichnete dessen Reformen als Akte politischen Mutes. Linnemanns Rede machte deutlich: Deutschland brauche heute eine ähnliche Entschlossenheit, um die drängenden Herausforderungen anzugehen.
Sein Auftritt auf Schloss Stetten setzte einen klaren Reformkurs. Besonders bei Rente und Bürgergeld mahnte er dringenden Handlungsbedarf an. Sein Appell an den politischen Mut sollte eine zu zaghafte Landschaft aufrütteln.






