Literarischer Abend zum 76. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit
Literarischer Abend zum israelischen Unabhängigkeitstag am 13. Mai
Anlässlich des Unabhängigkeitstags Israels findet am 13. Mai ein literarischer Abend statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Katholischen Bildungswerk für Erwachsene und dem Verein Ganey Tikva, präsentiert Lesungen aus Amos Oz’ Werk „Zwischen Freunden“. In diesem Jahr fällt die Feier mit dem 76. Jahrestag der Staatsgründung Israels zusammen.
Israel erklärte am 14. Mai 1948 seine Unabhängigkeit, als David Ben-Gurion die Gründung des Staates verkündete. Die Geschichte des Landes ist eng mit den frühen Kibbuzim verbunden – kollektiven Siedlungen, die bereits vor der Staatsgründung entstanden. Diese Gemeinschaften strebten eine Gesellschaft ohne Geld und Privateigentum an, in der alle Mitglieder gleich arbeiteten und Ressourcen teilten.
Amos Oz’ „Zwischen Freunden“ beleuchtet das Leben in diesen Kibbuzim in den späten 1950er-Jahren. Eine der Geschichten, „Esperanto“, erzählt von Martin, einem Schuhmacher, der davon träumt, eine Esperanto-Gruppe zu gründen. Bei der kommenden Veranstaltung wird Heinz D. Haun eine Lesung dieser Erzählung vortragen.
Der Abend würdigt sowohl die Geschichte Israels als auch die Ideale des gemeinschaftlichen Lebens, die die frühen Jahre des Landes prägten. Die literarische Matinee unterstreicht die kulturelle und historische Bedeutung der Kibbuzim für die Entwicklung Israels. Die Besucher hören Auszüge aus Oz’ Werk und reflektieren über die Herausforderungen und Träume des kollektiven Lebens. Die Veranstaltung steht im Zeichen des nationalen Unabhängigkeitstags am 14. Mai.






