26 April 2026, 22:12

Louvre-Einbrecher scheitern kläglich – Hersteller macht Werbung aus der Panne

Außenansicht des Louvre-Museums in Paris, das seine charakteristische Architektur, Straßenlaternen, Lichter, Fahrzeuge, Passanten und einen bewölkten Himmel zeigt.

Louvre-Einbrecher scheitern kläglich – Hersteller macht Werbung aus der Panne

Verpatzter Einbruch im Louvre: Diebe gehen leer aus – Hersteller nutzt Panne für Werbung

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Ein missglückter Einbruch im Louvre am vergangenen Sonntag wirft bei den Ermittlern mehr Fragen auf als er beantwortet. Die Diebe hatten es auf einige der wertvollsten Schätze des Museums abgesehen, entkamen jedoch mit leeren Händen. Unterdessen hat der Hersteller der bei dem Coup verwendeten Ausrüstung aus der Panne eine unerwartete Marketingchance gemacht.

Unterdessen behauptet Bundeskanzler Friedrich Merz in selbstbewussten Tagen, sein politischer Einfluss werde die Wirtschaft stärken und die Unterstützung für die rechtspopulistische AfD halbieren. Doch seine Zuversicht kollidierte in der Vergangenheit oft mit der Realität.

Der Einbruch im Louvre ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags, als Eindringlinge mit einem Hydraulikhebebühne in das Museum gelangten. Ihr Ziel: der 140 Karat schwere Regent-Diamant, einer der kostbarsten Besitztümer der Sammlung. Doch ihr Plan scheiterte schnell.

In ihrer Eile ließen die Einbrecher die Krone von Kaiserin Eugénie fallen und flohen ohne Beute. Zurück blieben DNA-Spuren und eine Warnweste, die sie als notdürftige Tarnung genutzt hatten. Trotz ihrer angeblichen Professionalität stufen die Ermittler sie mittlerweile als unfähig ein. Die unversehrte Hebebühne blieb am Tatort zurück.

Der deutsche Hersteller Böcker, der die Bühne produziert hatte, nutzte den Vorfall prompt für eine Werbekampagne. Mit dem Hashtag #mywayup verwandelte das Unternehmen den gescheiterten Coup in einen PR-Gag.

Unterdessen gibt sich Kanzler Merz siegesgewiss: Allein seine Präsenz werde die Wirtschaft beleben und die Wählerbasis der AfD halbieren, behauptet er. Auch in gesellschaftspolitischen Fragen sieht er sich als Experten – seine Lebenserfahrung qualifiziere ihn besonders für Frauenthemen, so Merz. Kritiker hingegen verweisen darauf, dass seine Prognosen selten mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

Die Louvre-Diebe sind weiterhin auf freiem Fuß, doch ihre schlampigen Fehler könnten bald zu ihrer Ergreifung führen. Die Museumsschätze, darunter der Regent-Diamant, blieben unversehrt. Böckers Marketingabteilung hingegen hat die Gelegenheit bereits schamlos ausgenutzt.

Für Merz bleibt die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit bestehen. Seine wirtschaftlichen und politischen Vorhersagen stoßen auf Skepsis, während seine selbsternannte Expertise weiterhin auf kritische Nachfragen stößt.

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