29 December 2025, 20:02

Lukas Podolski nimmt Abschied von seiner prägenden Großmutter Helene

Eine Frau umarmt ein Baby in der Mitte des Bildes, mit Büschen und Zaun im Hintergrund und Boden in der rechten unteren Ecke sichtbar.

Ex-Weltmeister sagt Abschied von seiner Großmutter - Lukas Podolski nimmt Abschied von seiner prägenden Großmutter Helene

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Lukas Podolski trauert um den Verlust seiner Großmutter Helene. Sie spielte eine zentrale Rolle in seinem Leben, prägte seine persönlichen Werte und begleitete ihn in seinen frühen Jahren in Deutschland. Die enge Bindung zwischen den beiden blieb während seiner gesamten Karriere bestehen – von der Kindheit bis zum Triumph bei der Weltmeisterschaft.

Podolskis Familie zog 1987, als er erst zwei Jahre alt war, nach Deutschland um. Die Übersiedlung war Teil der späten Aussiedlung deutscher Volkszugehöriger aus Oberschlesien – eine Entscheidung, die maßgeblich von Helene beeinflusst wurde. Sie wurde zu einer ständigen Bezugsperson in seinem Leben und gab ihm Ratschläge, die er später als prägend bezeichnete.

Mit zehn Jahren trat Podolski der Jugendakademie des 1. FC Köln bei – der Beginn seiner Fußballkarriere. Selbst als sein Aufstieg unaufhaltsam schien, sprach er immer wieder über die tiefe Verbindung zu seinen beiden Großmüttern. Nach dem WM-Sieg 2014 veröffentlichte er ein Foto mit ihnen, auf dem er stolz seine Goldmedaille präsentierte. Helenes Einfluss ging weit über familiäre Unterstützung hinaus: Podolski betonte oft, dass sie ihm Lehren vermittelt habe, die ihn bis heute begleiten. In den letzten Jahren teilte er auf Instagram private Momente mit ihr und zeigte so, wie nah sie sich standen. Ihr Tod folgt auf den Verlust seiner anderen Großmutter im Jahr 2010, um die er damals öffentlich trauerte.

Mit Helenes Tod hinterlässt sie eine große Lücke in Podolskis Leben. Sie war mehr als nur eine Großmutter – oft beschrieben als eine zweite Mutter, die der Familie den Weg nach Deutschland ebnete. Ihr Einfluss wird ein bleibender Teil seiner Geschichte bleiben, sowohl auf als auch neben dem Platz.