Lünen plant neues gemischtes Viertel auf altem Postareal bis 2026
Olav RuppertLünen plant neues gemischtes Viertel auf altem Postareal bis 2026
Lünen treibt Pläne für Umwandlung des ehemaligen Postareals in ein gemischtes Nutzungsviertel voran
Die Stadt Lünen startet am 23. Februar 2026 eine öffentliche Anhörung, um Rückmeldungen zu den notwendigen Änderungen der Bauleitplanung für die Neugestaltung des Geländes einzuholen. Das Projekt umfasst rund 8.400 Quadratmeter Fläche entlang der Kurt-Schumacher-Straße.
Im Mittelpunkt steht das ehemalige Postgelände, auf dem einst das Hauptpostamt, ein Verteilzentrum und eine Filiale der Postbank untergebracht waren. Die Stadt plant die Entstehung eines neuen Stadtteils, der Wohnraum mit Gewerbeflächen verbindet. Dafür muss zunächst der rechtliche Rahmen für das Gebiet angepasst werden.
Die Anhörung läuft bis zum 23. März 2026. Bürgerinnen und Bürger können ihre Meinungen per E-Mail an urbanplanning@ourwebsite, über ein Online-Portal oder schriftlich im Technischen Rathaus einreichen. Sämtliche Planungsunterlagen sind unter https://www.o-sp.de/ourwebsite/ abrufbar oder können vor Ort eingesehen werden.
Das Verfahren ist Teil eines beschleunigten Planungsprozesses, der eine zügige Nachnutzung des Geländes ermöglichen soll – bei gleichzeitiger Berücksichtigung der öffentlichen Anregungen für das endgültige Design.
Die Frist für die Stellungnahmen endet nach vier Wochen, sodass die Bürger bis Ende März Gelegenheit zur Mitwirkung haben. Anschließend wird die Stadt das Feedback auswerten, um die notwendigen Änderungen der Bauleitplanung abzuschließen. Mit der Umgestaltung vollzieht das Gelände den Wandel von seiner postgeschichtlichen Vergangenheit hin zu einer modernen, gemischt genutzten urbanen Fläche.






