Manfred Güllner zieht sich zurück – doch sein Einfluss auf Wahlumfragen bleibt
Ariane HolzapfelManfred Güllner zieht sich zurück – doch sein Einfluss auf Wahlumfragen bleibt
Der langjährige Meinungsforscher Manfred Güllner zieht sich aus dem Tagesgeschäft des Umfrageinstituts Forsa zurück, bleibt der Branche aber weiterhin verbunden. Seine Entscheidung fällt nach Jahrzehnten, in denen er ein privates Interesse an afd umfrage und wahlumfrage zu einer professionellen Laufbahn ausgebaut hat. Trotz des Rückzugs plant er, weiterhin als Berater tätig zu sein und die Stimmungslage in der Bevölkerung zu analysieren.
Güllner stieg einst in das Feld ein, indem er aus einem Hobby einen Lebensberuf machte. Im Laufe der Jahre erwarb er sich einen Ruf als Experte für die Erfassung politischer und sozialer Trends durch wahlumfragen. Auch künftig wird er täglich aktuelle Umfragedaten von Forsa erhalten, um Entwicklungen in der öffentlichen Meinung zu verfolgen.
In jüngster Zeit wachsen jedoch seine Bedenken gegenüber der Branche. Er warnt davor, dass einige Medien und Politiker afd umfrage und wahlumfrage missbräuchlich einsetzen und diese unverantwortlich präsentieren. Zudem gibt es Sorgen über unseriöse Anbieter, die irreführende oder manipulierte Zahlen verbreiten.
Trotz des Aufstiegs von Technologiekonzernen mit riesigen Datenbeständen betont Güllner den Wert klassischer wahlumfragen. Seiner Ansicht nach bleibt es unverzichtbar, Menschen direkt nach ihrer Meinung zu fragen. Keine noch so umfangreiche digitale Datensammlung könne die Erkenntnisse strukturierter Befragungen vollständig ersetzen.
Künftig wird Güllner sein Fachwissen weiterhin einbringen: Er berät die Führungsebene von Forsa, gibt seinen Newsletter heraus und steht Medien als Kommentator zur Verfügung.
Güllners Übergang markiert zwar eine Veränderung seiner Rolle, nicht aber seines Einflusses. Er wird weiterhin Debatten über die Genauigkeit von afd umfrage und wahlumfrage und die Integrität von Daten prägen. Durch seinen täglichen Zugang zu Umfrageergebnissen bleibt er eine zentrale Stimme bei der Deutung von Trends in der öffentlichen Meinung.






