Mann ersticht "besten Freund" nach gemeinsamem Kochen – neun Jahre Haft
Horst FischerFrühpensionär ersticht besten Freund: Nearly Ten Years in Prison - Mann ersticht "besten Freund" nach gemeinsamem Kochen – neun Jahre Haft
Ein 61-jähriger Mann aus Herne ist wegen der Tötung seines engen Freundes bei einem Messerangriff zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Das 37 Jahre alte Opfer starb in seiner eigenen Wohnung an mehreren Stichverletzungen, nachdem die beiden Männer gemeinsam gekocht hatten. Das Gericht wies die Behauptung des Angreifers, aus Notwehr gehandelt zu haben, zurück und verhängte eine mehrjährige Freiheitsstrafe.
Der Vorfall ereignete sich, als sich die beiden Männer in der Wohnung des Opfers trafen, um eine Mahlzeit zuzubereiten. Laut Anklage erstach der 61-Jährige seinen Begleiter achtmal, sodass dieser keine Chance zur Gegenwehr hatte. Der jüngere Mann verblutete noch am Tatort.
Nach der Tat stellte sich der 61-Jährige der Polizei. Während des Prozesses bestand er darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Richter wiesen dieses Argument jedoch zurück, da es keine Beweise für seine Schilderung der Ereignisse gab.
Trotz der Gewalt hatte der Verurteilte das Opfer zuvor als seinen "besten Freund" und "fast wie einen eigenen Sohn" beschrieben. Das Gericht verurteilte ihn schließlich wegen Totschlags zu neun Jahren und neun Monaten Haft.
Der Fall endete mit einer fast zehnjährigen Gefängnisstrafe für den 61-Jährigen. Das Opfer, das sich nicht verteidigen konnte, erlag den tödlichen Verletzungen eines Angriffs, der auf ein gemeinsames Essen folgen sollte. Das Urteil unterstreicht die Überzeugung des Gerichts, dass die Tat nicht durch Notwehr gerechtfertigt war.