Massenkarambolage auf der A1: Vier Lkw und zwei Pkw verwickelt – Vollsperrung Richtung Dortmund
Olav RuppertMassenkarambolage auf der A1: Vier Lkw und zwei Pkw verwickelt – Vollsperrung Richtung Dortmund
Schwerer Unfall auf der A1 bei Köln-West: Alle Fahrspuren Richtung Borussia Dortmund gesperrt
Ein schwerer Unfall auf der Autobahn A1 in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-West hat alle Fahrbahnen in Richtung Borussia Dortmund lahmgelegt. Bei der Massenkarambolage, an der vier Lastwagen und zwei Pkw beteiligt waren, erlitt ein Fahrer schwere Verletzungen. Die Bergungsarbeiten dauern noch an – mit erheblichen Verzögerungen ist in den kommenden Stunden zu rechnen.
Auslöser des Unfalls war ein 22-jähriger Lkw-Fahrer, der am Ende eines Staus auf einen vor ihm stehenden Lastwagen auffuhr. Durch den Aufprall kam es zu einer Kettenreaktion, bei der weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt wurden. Zudem verteilten sich Plastik-PET-Flaschen aus einem der Lkw über die Fahrbahn und verschärften das Chaos.
Insgesamt wurden drei Menschen verletzt: Der 22-jährige Lkw-Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu, während ein 49-jähriger Lastwagenfahrer und eine 47-jährige Autofahrerin mit leichten Verletzungen davonkamen. Rettungskräfte waren schnell vor Ort.
Die Fahrbahnen in Richtung Borussia Dortmund sind derzeit komplett gesperrt, um die Unfallstelle zu räumen und die Bergung abzuschließen. Die Behörden rechnen mit einer mehrstündigen Sperrung. Dieser Abschnitt der A1 ist in den vergangenen Jahren häufiger von Vollsperrungen betroffen gewesen: Allein auf den Dortmund-spurigen Fahrbahnen summierten sich die Sperrzeiten im letzten Jahrzehnt auf etwa 1.250 Stunden – im Schnitt 3,4 Stunden pro Vorfall. Noch stärker betroffen war die Richtung Köln mit rund 1.800 Stunden Ausfall, wobei besonders die Ausfahrt Köln-Süd immer wieder zum Problem wurde.
Der Verkehr wird derzeit umgeleitet, während Einsatzkräfte die Unfallfahrzeuge und die verstreute Ladung beräumen. Autofahrer werden aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu meiden oder mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, wobei der schwerverletzte Fahrer notärztlich versorgt wird.






