14 April 2026, 10:12

Medizinstudentin absolviert Pionier-Praktikum im Gesundheitsamt Herford

Plakat zur Nurses Week 2020 mit zwei Nurse-Fotos auf der linken Seite und dem Text "Mitgefühl, Expertise, Vertrauen" auf der rechten Seite sowie einem Logo in der rechten unteren Ecke.

Medizinstudentin absolviert Pionier-Praktikum im Gesundheitsamt Herford

Laura Rogalski, Medizinstudentin aus Ulm, absolviert erstes Praktikum im Gesundheitsamt Herford

Die 30-jährige Medizinstudentin Laura Rogalski aus Ulm ist die erste Nachwuchskraft, die ein Praktikum im Gesundheitsamt des Kreises Herford erfolgreich abgeschlossen hat. Zwei Wochen lang sammelte sie im Rahmen eines geförderten klinischen Traineeprogramms praktische Erfahrungen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Die Initiative soll junge Fachkräfte mit finanzieller Unterstützung während des Studiums in die Region locken.

Rogalski, die ursprünglich aus Bad Salzuflen stammt, nahm an dem Programm teil, das Medizinstudierenden bis zu 400 Euro monatlich für Praktika in der Region bietet. Während ihres Einsatzes im Gesundheitsamt durchlief sie nahezu alle Bereiche des ÖGD – von der Infektionsbekämpfung über Kindervorsorgeuntersuchungen bis hin zu ambulanten Kontrollen. Im Nachhinein bezeichnete sie die Erfahrung als "äußerst wertvoll" und rief andere Studierende dazu auf, ähnliche Praktika in Betracht zu ziehen.

Das Gesundheitsamt Herford wirbt aktiv um Nachwuchs und kooperiert dafür mit der medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld, um die Möglichkeiten bekannt zu machen. Landrat Markus Altenhöner, der zugleich die Gesundheitsdienste leitet, traf sich mit Rogalski, um ihr positives Feedback zu besprechen. Ihr Praktikum ist Teil einer größeren Strategie, um Ärztinnen und Ärzte langfristig in der Region zu halten.

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Bis 2025 wurden bereits über 60 Anträge auf die Förderung bewilligt. Der Kreis setzt darauf, dass finanzielle Anreize und praktische Erfahrungen mehr Studierende dazu bewegen, nach ihrem Abschluss vor Ort zu bleiben und zu arbeiten. Rogalski selbst plant, nach ihrem Studium in ihre Heimatregion zurückzukehren.

Das Förderprogramm des Kreises wächst weiter und bietet Medizinstudierenden sowohl finanzielle Unterstützung als auch praxisnahe Ausbildung. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass dieser Ansatz helfen wird, eine neue Generation von Ärztinnen und Ärzten für die Region zu gewinnen.

Quelle