22 March 2026, 06:14

Merkur wagt den Sprung nach Nordamerika mit Tausenden Spielautomaten

Reihe von Spielautomaten zum Verkauf in einem Casino mit Stühlen und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur wagt den Sprung nach Nordamerika mit Tausenden Spielautomaten

Deutscher Spielautomatenhersteller Merkur setzt auf Nordamerika

Der deutsche Spielehersteller Merkur plant die Expansion in den nordamerikanischen Markt. Ab 2025 will das Unternehmen jährlich Tausende Spielautomaten in die USA und nach Kanada exportieren – beginnend mit 800 bis 1.000 Geräten. Dieser Schritt folgt auf ein starkes Geschäftsjahr: 2024 stieg der Umsatz auf 2,1 Milliarden Euro.

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Der Einstieg in Nordamerika startet mit einem bescheidenen Ziel von 800 bis 1.000 Automaten im Jahr 2025. Innerhalb von drei Jahren soll die jährliche Exportmenge auf 5.000 Spielautomaten steigen. Sämtliche Geräte werden im Werk des Unternehmens in Lübbecke produziert, wo Merkur bereits über 100.000 Automaten herstellt, die weltweit im Einsatz sind.

Der Vorstoß auf den US-Markt erfolgt nach der Übernahme des amerikanischen Spieleherstellers Gaming Arts im Jahr 2025. CEO Lars Felderhoff sieht in den USA großes Potenzial, insbesondere wegen der dort stark konzentrierten Glücksspielbranche. Neben physischen Spielautomaten will Merkur auch seine digitalen Angebote ausbauen, darunter Online- und virtuelle Casinospiele.

Weltweit beschäftigt Merkur rund 15.300 Mitarbeiter. Nach Deutschland ist Großbritannien der zweitwichtigste Markt des Unternehmens. 2024 verzeichnete Merkur ein Umsatzplus von 7,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Bis 2026 peilt das Unternehmen ein weiteres Wachstum von 10 Prozent an und strebt damit einen Umsatz von etwa 2,3 Milliarden Euro an.

Die Nordamerika-Expansion baut auf den bestehenden Einnahmequellen aus über 100.000 betriebenen Spielautomaten auf. Durch die Kombination von physischem Export und digitalem Wachstum will Merkur seine Position in den USA und Kanada festigen. Die Strategie zielt darauf ab, in den kommenden Jahren sowohl den Marktanteil als auch die Online-Umsätze zu steigern.

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