Metro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in deutschen Logistikzentren
Horst FischerMetro Logistics setzt auf KI für smarteres Energiemanagement in deutschen Logistikzentren
Metro Logistics Germany GmbH und das Hamburger Softwareunternehmen encentive arbeiten künftig zusammen, um ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem einzuführen. Die Plattform flexOn soll an allen deutschen Logistikstandorten des Unternehmens eingeführt werden, um die Energieeffizienz zu steigern und die Kosten zu senken.
Den Anfang macht ein Pilotprojekt im Logistikzentrum in Marl. Anschließend wird das System schrittweise auf die Standorte Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau ausgeweitet, um eine flächendeckende Optimierung zu ermöglichen.
Die Plattform erfasst in Echtzeit den Energieverbrauch, die Solarstromerzeugung sowie Lastdaten. Zudem übernimmt sie die automatisierte Steuerung von Geräten mit hohem Energiebedarf, etwa Kühlanlagen und Elektro-Staplern. Das Laden der Elektro-Stapler wird priorisiert, wenn die Solarstromproduktion hoch oder der Strompreis niedrig ist.
Auf Basis der gesammelten Daten passt das System den Energieverbrauch dynamisch an – abhängig von Strompreisen, Netzkapazitäten und der verfügbaren Solarenergie vor Ort. Ziel ist es, den Eigenverbrauch des Solarstroms zu maximieren, Spitzenlasten zu reduzieren und die Gesamtenergiekosten zu senken.
Mit flexOn erhält Metro Logistics eine vollständige Transparenz über die Energieflüsse und kann die Steuerung zentraler Anlagen automatisieren. Das Unternehmen erwartet, durch das System die Betriebskosten zu senken und die Nachhaltigkeit an seinen deutschen Standorten deutlich zu verbessern.






