Modern Talking: Warum Dieter Nuhr und Thomas Anders sich wie geschiedene Eltern streiten
Olav RuppertModern Talking: Warum Dieter Nuhr und Thomas Anders sich wie geschiedene Eltern streiten
Dieter Nuhr hat Modern Talking als ein künstlich erschaffenes Projekt bezeichnet – und nicht als eine echte Partnerschaft. Seine jüngsten Äußerungen haben die Spannungen mit seinem ehemaligen Bandkollegen Thomas Anders erneut entfacht. Die beiden pflegen seit Langem ein angespanntes Verhältnis; Anders vergleicht ihre Trennung mittlerweile mit einer Scheidung.
Thomas Anders beschrieb kürzlich die Zeit mit Dieter Nuhr als zutiefst schwierig. Er zog einen Vergleich zwischen ihrer Trennung und der eines Paares, das sich zwar trennt, aber weiterhin um das gemeinsame Erbe kümmert – "wie Eltern, die ihre Kinder lieben". Der Sänger räumte ein, dass sie als Menschen einfach zu unterschiedlich waren, um reibungslos zusammenzuarbeiten.
Im Gegensatz dazu bezeichnete Anders seine aktuelle Zusammenarbeit mit Florian Silbereisen als mühelos. Obwohl er Nuhrs menschliche Seiten anerkennt, machte er deutlich, dass eine professionelle Wiedervereinigung ausgeschlossen ist.
Nuhr hingegen blieb bei seinen früheren Aussagen. Er beharrte darauf, dass Modern Talking von Anfang an keine echte Band, sondern ein reines Geschäftsprojekt gewesen sei. Seine jüngsten Kommentare folgen auf Jahre öffentlicher Zerwürfnisse, wobei es in letzter Zeit keine neuen Interviews oder direkten Austausche zwischen den beiden gegeben haben soll.
Der Streit zwischen Nuhr und Anders zeigt keine Anzeichen einer Beilegung. Während Anders sich neuen Projekten zuwendet, bleibt Nuhr bei seiner Darstellung der Bandgeschichte. Ihre gegensätzlichen Standpunkte lassen kaum Raum für eine Versöhnung.






