11 January 2026, 20:26

Mönchengladbach leuchtet orange: Ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Ein altes Schwarz-Wei├č-Foto eines gro├čen Raums mit Tischen, St├╝hlen, S├Ąulen, Bogeng├Ąngen und Kristallleuchtern, mit Text unten lesend "Festival der Gesellschaft der Freunde, Berlin".

Mönchengladbach leuchtet orange: Ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Mönchengladbach leuchtet am 25. November orange – ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November begeht Mönchengladbach den Orange Day, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr am Minto und steht in einem Jahr, in dem lokale Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg an Hilfegesuchen verzeichnen. Als sichtbares Zeichen der Solidarität werden Gebäude in der gesamten Stadt – darunter auch das neue Dach des Bahnhofsvorplatzes – in Orange beleuchtet.

Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2023 wandten sich rund 80 Frauen aus Mönchengladbach nach erlebter sexualisierter oder körperlicher Gewalt an den Weißen Ring. Viele suchten Schutz für sich und ihre Kinder, oft in ausweglos erscheinenden Situationen. Die örtliche Gliederung der Organisation wird beim Orange Day vor Ort sein, um über Hilfsangebote und Opferschutz zu informieren.

Der Weiße Ring Mönchengladbach bietet Betroffenen kostenlose, unbürokratische Hilfe direkt vor Ort an. Eine Vertreterin, Elke Bongartz, betont die Bedeutung der Arbeit für von Straftaten Betroffene. Öffentlich einsehbare Unterlagen bestätigen jedoch nicht ihre offizielle Funktion innerhalb der Gliederung. Angesichts steigender Nachfrage nach Unterstützung wirbt der Weiße Ring um weitere ehrenamtliche Mitarbeiter:innen für den Opferschutz. Auf der Website der Gruppe finden sich Informationen zur Mitwirkung oder Hilfesuche: moenchengladbach-nrw-rheinland.weisser-ring.de.

Mit der Beleuchtung markanter Gebäude setzt die Stadt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Gleichzeitig leistet der Weiße Ring weiterhin direkte Hilfe – und appelliert an die Bevölkerung, sich als Freiwillige im Kampf für den Schutz von Gewaltopfern zu engagieren.