Mönchengladbachs Abstiegskampf: Bonhof warnt vor mentalen Blockaden in der Bundesliga
Olav RuppertMönchengladbachs Abstiegskampf: Bonhof warnt vor mentalen Blockaden in der Bundesliga
Borussia Mönchengladbach kämpft seit der Winterpause der Bundesliga mit schwachen Leistungen. Der Verein liegt nur drei Punkte über dem Relegationsplatz, nachdem eine Serie schlechter Ergebnisse die Mannschaft in Bedrängnis gebracht hat. Nun hat Präsident Rainer Bonhof über die Schwierigkeiten des Teams und seine Hoffnungen auf eine Besserung gesprochen.
In den fünf Spielen seit dem Neustart gelang Gladbach lediglich ein Sieg. Zwei Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuten eine Bilanz von sechs geschossenen und neun kassierten Toren. Aktuell belegt die Mannschaft in der Tabelle des Jahres 2026 nur Platz 11 – mit deutlichem Abstand zu Hoffenheim, Dortmund, Stuttgart und dem FC Bayern München.
Nach insgesamt 20 Spieltagen steht das Team mit 21 Punkten auf dem 12. Rang. Tabellenführer FC Bayern München hat bereits 51 Zähler, während Dortmund (45) und Hoffenheim (42) die Verfolgung aufnehmen. Die Kluft zeigt, wie groß die Herausforderung für Gladbach ist, um in der Tabelle wieder aufzusteigen.
Bonhof sieht das Hauptproblem in der mangelnden Selbstsicherheit der Mannschaft. Fußball sei genauso ein mentales wie ein physisches Spiel, betonte er. Trotz der schwachen Phase steht er weiterhin voll hinter dem Trainer und glaubt, dass die Mannschaft die Wende noch schaffen kann.
Nun steht für den Verein eine entscheidende Phase an, um nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Mit nur drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone müssen sich die Ergebnisse schnell verbessern. Bonhofs Optimismus deutet darauf hin, dass das Team in den kommenden Wochen alles daransetzen wird, um den Klassenverbleib in der Bundesliga zu sichern.