Mönchengladbachs EWMG investiert Millionen in Wohnraum und Stadtentwicklung bis 2027
Horst FischerMönchengladbachs EWMG investiert Millionen in Wohnraum und Stadtentwicklung bis 2027
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) verzeichnet starke finanzielle Ergebnisse und ehrgeizige Pläne für die Stadtentwicklung. Das Unternehmen erzielte ein Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro bei einem operativen Gewinn von einer Million Euro. Strategische Investitionen und Akquisitionen prägen nun die Zukunft der Stadt.
Zum finanziellen Erfolg der EWMG trug eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW bei, was zum drittbesten Betriebsergebnis der Unternehmensgeschichte führte. Dr. Ulrich Schückhaus, der im Juli in den Ruhestand geht, hob diesen Erfolg als wichtigen Meilenstein für die Organisation hervor.
Für 2025 sind 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsvorhaben vorgesehen, mit einem Schwerpunkt auf gefördertem Wohnraum. Zu den kostentreibenden Großprojekten zählen die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Bauvorhaben REME Los 1 sowie die Entwicklung der Maria-Hilf-Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnbauprojekte der Stadt mit Wohnhäusern und Stadthäusern.
Die EWMG tätigte zudem strategische Immobilienkäufe, darunter die Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt, sowie das Grundstück Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Der Parkplatz an der Aachener Straße wurde erworben, um eine mögliche Schulweiterung und neue Wohnbebauung zu ermöglichen.
Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren erschlossen: Gartenkamp in Hardt mit 16 Wohneinheiten, Voigtshofer Allee in Wickrath mit 33 Wohneinheiten und Frankenstraße in Bonnenbroich mit 34 Wohneinheiten.
Alleine 2025 investierte die EWMG zehn Millionen Euro in Projekte wie die Sanierung der Rheydter Bezirksbibliothek, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Rheydter Hauptbahnhofes sowie der Tiefgarage im Quartier Maria-Hilf-Terrassen.
Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung zukunftsorientierter Stadtentwicklung. Sie erklärte, dass eine integrierte Planung entscheidend für die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität Mönchengladbachs sei. Die Stadt setzt weiterhin auf langfristiges Wachstum durch strategische Investitionen und Wohnrauminitiativen.






