09 February 2026, 06:24

Mord im New-Yorker-Filiale: Mitarbeiter gesteht 26 Messerstiche an Chefin

Eine Karikatur eines Mannes mit einem Messer vor einem Grab mit Text darauf, umgeben von liegenden Menschen und Bäumen im Hintergrund; Text unten lautet: "Der spanische Barbar fügt Verstümmelung zum Mord hinzu."

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mord im New-Yorker-Filiale: Mitarbeiter gesteht 26 Messerstiche an Chefin

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, seine 41-jährige Chefin in einem New-Yorker-Modegeschäft in Krefeld erstochen zu haben. Die Tat ereignete sich im Büro der Filialleiterin, wo der Beschuldigte angab, nach monatelangen angeblichen Schikanen gehandelt zu haben. Der Einzelhändler bezeichnete den Vorfall inzwischen als "erschütternden Akt der Gewalt".

Der Verdächtige, ein afghanischer Staatsbürger, war seit drei Monaten über einen Minijob mit einem Stundenlohn von 13,50 Euro in dem Geschäft beschäftigt. Vor Gericht räumte er ein, die Chefin 26-mal erstochen zu haben, und begründete dies mit anhaltenden Demütigungen durch sie.

Ein vom Gericht bestellter psychiatrischer Gutachter kam später zu dem Schluss, dass der Angestellte zum Zeitpunkt der Tat unter einer schweren psychischen Erkrankung litt. Diese Feststellung deutet darauf hin, dass er möglicherweise nicht schuldfähig war. Die Staatsanwaltschaft strebt daher ein Sicherungsverfahren an, das zu einer unbegrenzten Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung führen könnte.

Die Verhandlung wird kommenden Mittwoch fortgesetzt. New Yorker veröffentlichte eine öffentliche Stellungnahme, in der das Unternehmen tiefe Bestürzung über die Bluttat zum Ausdruck brachte, jedoch keine Änderungen bei Sicherheitsvorkehrungen oder Mitarbeiterbetreuungsmaßnahmen in der Krefelder Filiale ankündigte.

Der Fall dreht sich nun um den geistigen Zustand des Angeklagten und die Möglichkeit einer langfristigen psychiatrischen Unterbringung. Das Urteil wird entscheiden, ob er in geschlossener Behandlung bleibt – statt eine reguläre Haftstrafe anzutreten. Bisher gab das Unternehmen keine weiteren Updates zu betrieblichen Richtlinien bekannt.