31 March 2026, 10:15

München verlangt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel

Kleines rotes Gebäude mit einem Riesenrad davor, umgeben von festlichen Oktoberfest-Dekorationen, Menschen und Gegenständen, vor Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

München verlangt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel

München führt erstmals Gebühr für Cathy Hummels' WiesnBummel ein

In diesem Jahr hat München zum ersten Mal eine Gebühr für den jährlichen WiesnBummel von Cathy Hummels erhoben. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum feiert, hat sich längst zu einer festen Tradition des Oktoberfests entwickelt. Trotz der neuen Abgabe betonen die Organisatoren und die Stadt, dass das Arbeitsverhältnis weiterhin eng und vertrauensvoll sei.

Der von Influencerin Cathy Hummels ausgerichtete WiesnBummel zählt seit Jahren zu den Highlights des Oktoberfests. In diesem Jahr verlangte die Stadt München erstmals eine Lizenzgebühr für die Veranstaltung – ein Novum in der bisherigen Praxis. Die genaue Höhe der Gebühr wurde nicht bekannt gegeben, doch solche Abgaben sind mittlerweile Standard für werbliche Aktivitäten während des Festes.

Hummels hat mit ihrem WiesnBummel die Marke Events by CH etabliert und zieht regelmäßig prominente Gäste wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers und Oliver Pocher an. Die Veranstaltung dient zudem als Plattform für Markenkooperationen und bietet lukrative Möglichkeiten für Sponsoren.

Die Entscheidung der Stadt steht im Einklang mit größeren Plänen, Influencer-Events auf dem Oktoberfest stärker zu regulieren. Die Verantwortlichen wollen damit nicht nur die Marke des Festes stärken, sondern auch durch Lizenzvereinbarungen zusätzliche Einnahmen generieren. Hummels bezeichnete die Zusammenarbeit mit München als vertrauensvoll und zeigte sich optimistisch für zukünftige Projekte.

Obwohl es keine öffentlichen Aufzeichnungen über frühere Gebühren für ähnliche Veranstaltungen gibt, deutet der neue Ansatz auf eine strukturiertere Beziehung zwischen der Stadt und Content-Creatorn hin. München plant, dieses Modell auszubauen und weitere Influencer zu formalen Kooperationen mit dem Oktoberfest zu bewegen.

Die Lizenzgebühr für den WiesnBummel unterstreicht Münchens Bestreben, die Aktivitäten von Influencern während des Oktoberfests wirtschaftlich zu nutzen. Hummels' Veranstaltung bleibt dennoch erfolgreich – eine gelungene Mischung aus Tradition und kommerziellem Charme. In den kommenden Jahren will die Stadt ähnliche Partnerschaften mit anderen Creatorn eingehen.

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