Münster baut neue Beachvolleyball-Halle mit 3,4 Millionen Euro Landesförderung
Hans-Theo KuhlMünster baut neue Beachvolleyball-Halle mit 3,4 Millionen Euro Landesförderung
Münster sichert 3,4 Millionen Euro Landesförderung für neue Beachvolleyball-Halle
Die Stadt Münster hat für den Bau einer neuen Beachvolleyball-Halle Fördermittel in Höhe von 3,4 Millionen Euro vom Land erhalten. Das am 1. November vorgestellte Projekt soll den Ruf Münsters als führender Volleyball-Standort weiter festigen. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen; die Gesamtinvestition beläuft sich auf 7,1 Millionen Euro.
Oberbürgermeister Tilman Fuchs nahm die Förderzusage von Andrea Milz entgegen, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in Nordrhein-Westfalen. Die Bekanntgabe erfolgte während der Mitgliederversammlung des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV). Milz betonte, die Förderung komme sowohl dem Spitzensport als auch dem Nachwuchs zugute und fördere gleichzeitig nachhaltige Sportstätten.
Die neue Halle wird über zwei Spielfelder, eine kleine Tribüne, Umkleidekabinen und einen Fitnessbereich verfügen. Zudem sind Besprechungsräume und sanitäre Anlagen vorgesehen; auf dem Dach entsteht eine Photovoltaikanlage. Direkt neben dem Coburg-Freibad und der Kletterhalle gelegen, dient sie vor allem Kaderathleten des Bundesstützpunkts.
Münster, der einzige Bundesstützpunkt für Volleyball in Nordrhein-Westfalen, verfügt bereits über 48 Beachvolleyball-Felder. Vor zwei Jahren eröffnete die Stadt am Berg-Fidel-Sportpark eine neue Anlage mit zwei Wettkampf- und zwei öffentlichen Feldern. Die geplante Halle ermöglicht ganzjähriges Training auf Sand und stärkt damit die volleyballspezifische Infrastruktur der Stadt weiter.
Die Bauwerke Münster GmbH zeichnet für die Projektumsetzung verantwortlich, die Münsters Position als Top-Standort für den Volleyballsport ausbauen soll.
Die neue Beachvolleyball-Halle bietet moderne Trainingsmöglichkeiten für Athleten und unterstützt die wachsende Volleyball-Szene in Münster. Mit Baubeginn im nächsten Jahr wird das 7,1-Millionen-Euro-Projekt die bestehende Sportinfrastruktur der Stadt erweitern. Die Landesförderung sichert die langfristige Entwicklung für Spitzensportler und Nachwuchstalente.






