Münster bleibt Fairtrade-Stadt – mit 600 fairen Fußballbällen für Schulen
Hans-Theo KuhlMünster bleibt Fairtrade-Stadt – mit 600 fairen Fußballbällen für Schulen
Münster trägt erneut für zwei Jahre den Titel "Fairtrade-Stadt". Die Auszeichnung würdigt die kontinuierlichen Bemühungen der Stadt, den fairen Handel zu fördern – darunter eine aktuelle Initiative zur Ausstattung von Schulen mit nachhaltigen Sportartikeln.
Das Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt koordiniert den Antragsprozess für die Fairtrade-Auszeichnung. Gleichzeitig fungiert es als Schnittstelle zwischen der lokalen Steuerungsgruppe und der Stadtverwaltung. Die Gruppe "Fairtrade Town Münster" verantwortet Projekte wie das Netzwerk "Kitas und Schulen in Münster für Fairen Handel".
Noch in diesem Jahr organisierte die Steuerungsgruppe den Kauf von 600 Fairtrade-zertifizierten Fußballbällen. Die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellten Bälle kommen nun im Sportunterricht der Münsterschen Kommunalschulen zum Einsatz. Sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler zeigen sich begeistert von ihrer Verwendung. Hayrie Salish, Ansprechpartnerin im Büro Internationales, informiert über Fair-Trade-Aktivitäten in der Stadt. Neben den Fußballbällen unterstützt sie Kampagnen, die das Bewusstsein für ethischen Konsum stärken sollen.
Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt unterstreicht Münsters Engagement für nachhaltiges Handeln. Mit 600 zertifizierten Bällen an Schulen zeigt die Initiative, wie lokale Projekte globale Fair-Trade-Prinzipien fördern können. Die Stadt plant, ähnliche Vorhaben künftig weiter auszubauen.