Münster und IHK stärken Geoinformationstechnologie in der Berufsausbildung
Horst FischerMünster und IHK stärken Geoinformationstechnologie in der Berufsausbildung
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt dieser Partnerschaft steht die Geoinformationstechnologie – ein Schlüsselfeld für den digitalen Fortschritt. Beide Institutionen wollen damit den Fachkräftenachwuchs für die Zukunft sichern.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Ausbildung im öffentlichen Sektor zuständig, während die IHK Nord Westfalen die duale Ausbildung in Handel und Industrie im Münsterland organisiert.
Ein neu gegründeter gemeinsamer Prüfungsausschuss wird künftig einheitliche Bewertungsmaßstäbe für Auszubildende setzen. Durch die Bündelung von Fachwissen und Personal entfällt die Notwendigkeit getrennter Gremien. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Vermessungstechniker und Geomatik-Fachkräfte spielen in dieser Initiative eine zentrale Rolle. Sie erfassen, bearbeiten und visualisieren raumbezogene Daten mit modernen Technologien und tragen so zur wachsenden Nachfrage nach digitaler Kartierung und Datenanalyse bei.
Ziel der Kooperation ist es, die Ausbildung und Prüfungen von Geoinformations-Berufen zu standardisieren. Damit soll der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem expandierenden Bereich langfristig gedeckt werden. Der einheitliche Prüfungsprozess soll zudem Effizienz und Qualität steigern.






