04 March 2026, 00:58

Neues GeKo Rhein-Wupper bekämpft organisierte Kriminalität mit regionaler Zusammenarbeit

Eine Karte der Strategischen Allianz Cyber Crime Working Group mit verschiedenen Organisationen in verschiedenen Farben dargestellt, umgeben von ihren Logos und Namen in fetter schwarzer Schrift.

Neues GeKo Rhein-Wupper bekämpft organisierte Kriminalität mit regionaler Zusammenarbeit

Neue regionale Initiative soll Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von organisierter und Wirtschaftskriminalität stärken

Das Gemeinsame Koordinierungszentrum (GeKo) Rhein-Wupper wird Kommunen zusammenbringen, um Informationen auszutauschen, Risiken zu bewerten und gemeinsame Maßnahmen gegen organisierte und wirtschaftliche Straftaten zu ergreifen. Ziel des Projekts ist es, öffentliche Einrichtungen zu schützen und gleichzeitig das Vertrauen in demokratische Prozesse zu festigen.

Das GeKo konzentriert sich auf zentrale kriminalistische Bedrohungen, darunter Banden- und Clankriminalität, Sozialleistungsbetrug, Menschenhandel und Geldwäsche. Im Focus stehen zudem Problemimmobilien, Scheinfirmen und andere illegale Aktivitäten, die kommunale Grenzen überschreiten. Durch die Bündelung von Fachwissen aus Gewerbeaufsicht, Außendienst und Liegenschaftsmanagement wird die Behörde den Strafverfolgungsbehörden entscheidende Hinweise liefern.

Koordiniert wird die Initiative von Stefan Grawe aus Wuppertal. Sie umfasst ein Lenkungsgremium sowie lokale Ansprechpartner in jeder teilnehmenden Kommune, um eine langfristige Zusammenarbeit und schnellen Informationsaustausch zu gewährleisten. Das GeKo arbeitet eng mit Bundes- und Landesbehörden wie Zoll, Polizei, Staatsanwaltschaften und Finanzermittlungsstellen zusammen, um Ermittlungen zu beschleunigen und die Effizienz zu steigern.

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Finanziert wird das Projekt im Rahmen des nordrhein-westfälischen Programms "Interkommunale Zusammenarbeit" mit 280.000 Euro Landesförderung sowie fachlicher Begleitung. Anders als übergeordnete Landesstellen wie das GeKo Ruhr oder die WiK NRW konzentriert sich diese Initiative speziell auf die Region Rhein-Wupper – mit einem ausgewogenen Focus auf organisierte Kriminalität, Wirtschaftstraftaten und präventive Maßnahmen vor Ort.

Das GeKo Rhein-Wupper soll als regionales Vorbild für die kommunenübergreifende Zusammenarbeit dienen. Durch verbesserten Informationsaustausch und präventive Ansätze will es kriminelle Netzwerke wirksamer zerschlagen. Bei Erfolg könnte das Modell Schule machen und ähnliche Vorhaben in anderen Teilen des Landes anstoßen.