Neusser Restaurant wandelt No-Show-Gebühren in Spenden für trauernde Familien um
Horst FischerNeusser Restaurant wandelt No-Show-Gebühren in Spenden für trauernde Familien um
Restaurant in Neuss erhebt Gebühr für nicht wahrgenommene Reservierungen
Das Restaurant Drusushof in Neuss verlangt seit Kurzem von Gästen, die ohne Absage nicht zu ihrer Reservierung erscheinen, eine Gebühr von fünf Euro pro leerem Platz. Die so eingenommenen Gelder fließen an die Schmetterling-Initiative, eine lokale Organisation, die Familien in schwierigen Lebenslagen unterstützt.
Die neue Regelung führte Inhaber Alexander Bliersbach nach Gesprächen mit Stammgästen ein. Deren Rückmeldungen halfen bei der Ausgestaltung der Maßnahme – und die meisten reagierten positiv auf die Idee.
Die erhobenen Gebühren verbleiben nicht im Restaurant, sondern werden in voller Höhe an die Schmetterling-Initiative gespendet. Die Einrichtung begleitet Familien, die mit schwer erkrankten oder verstorbenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind.
Bliersbach betont, dass es bei der Gebühr nicht um eine Strafe für die Gäste gehe. Vielmehr solle sie die Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit der Initiative schärfen und mehr Menschen dazu bewegen, deren Anliegen zu unterstützen.
Die fünf Euro werden nur fällig, wenn reservierte Gäste unentschuldigt fernbleiben. Durch die Spende der Gebühren trägt das Drusushof dazu bei, die Programme der Schmetterling-Initiative zu finanzieren. Gleichzeitig soll die Regelung die Zahl der "No-Shows" verringern – und Familien entlasten, die vor großen Herausforderungen stehen.






