Neustart bei Borussia Mönchengladbach: Neuer Sportdirektor und Neuhaus bleibt trotz Strafe
Hans-Theo KuhlNeustart bei Borussia Mönchengladbach: Neuer Sportdirektor und Neuhaus bleibt trotz Strafe
Borussia Mönchengladbach hat Rouven Schröder als neuen Sportdirektor verpflichtet, nachdem Roland Virkus entlassen worden war. Für den Wechsel des 40-Jährigen zahlte der Verein eine Ablösesumme im Millionenbereich.
Unterdessen musste sich Mittelfeldspieler Florian Neuhaus wegen kritischer Äußerungen über Virkus einem disziplinarischen Verfahren stellen, bleibt dem Klub jedoch bis 2027 verbunden. Neuhaus wurde mit einer Strafe von rund 100.000 Euro belegt und vorübergehend in die U23-Mannschaft versetzt, nachdem er sich sarkastisch über den damaligen Sportdirektor geäußert hatte. Später bezeichnete er seine Aussagen als "Fehler" und räumte ein, dass sie unangemessen gewesen seien.
Trotz des Rückschlags akzeptierte Neuhaus die Sanktionen und sah die Degradierung als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Einen Wechsel zu Borussia Dortmund oder einem anderen Verein lehnte er ab – ein solcher Schritt wäre für ihn wie "Davonlaufen" gewesen. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, sodass seine Zukunft weiterhin bei den Fohlen liegt. Derweil hat der Verein mit Virkus abgeschlossen und Schröder als neuen sportlichen Leiter verpflichtet.
Neuhaus hat seinen Fehler eingestanden und setzt seine Karriere bei Borussia Mönchengladbach fort. Unter Schröders Führung hat der Klub die Position des Sportdirektors nach einem kostspieligen Wechsel zu Borussia Dortmund neu besetzt. Sowohl der Spieler als auch die Vereinsführung blicken nun nach vorn.