27 February 2026, 14:11

Notinstandsetzung der Turnhalle für 912.273 Euro genehmigt – doch der Schulleiter widerspricht

Eine Straße mit einem gelben "Slow Down School Zone"-Schild, geparkte Fahrzeuge auf der rechten Seite und ein Hintergrund mit Bäumen, Gebäuden, Polen, Drähten und dem Himmel.

Notinstandsetzung der Turnhalle für 912.273 Euro genehmigt – doch der Schulleiter widerspricht

Der Ausschuss für Schul- und Gebäudemanagement (ASG) hat eine Notinstandsetzung der Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule genehmigt. Die Maßnahme im Umfang von 912.273 Euro soll dringende Mängel beheben, doch der Schulleiter bestreitet die Notwendigkeit einer Schließung. Unterdessen ruhen umfassendere Sanierungspläne, während die Verantwortlichen über Kosten und Übergangslösungen diskutieren.

In der Sitzung prüfte der Ausschuss einen Vorschlag zur Behebung akuter Sicherheitsmängel in der Turnhalle. Finanzdezernent Thore Eggert betonte, dass es sich dabei um eine kurzfristige Lösung handele, nicht um eine Komplettsanierung. Trotz der Einwände von Schulleiter Dieter Will, der die Schwere der Mängel anzweifelte, stimmte der Ausschuss einstimmig für die Umsetzung.

Erörtert wurden auch langfristige Pläne für eine grundlegende Sanierung der Turnhalle. Zwar wurden keine genauen Kosten genannt, doch ähnliche Projekte liegen üblicherweise zwischen 14 und 18 Millionen Euro. Die Notinstandsetzung hat diese Pläne vorerst verzögert.

Die Verwaltung schlug vor, vorübergehend Einrichtungen auf dem Gelände hinter der nahegelegenen IGP-Schule zu nutzen. Diese Option könnte die Umwidmung von Parkflächen in der Nähe des öffentlichen Schwimmbads erfordern. Zudem debattierte der Ausschuss über neue Baustandards für Turnhallen, wobei Mitglieder steigende Kosten und überzogene Anforderungen befürchteten. Eine endgültige Entscheidung zu den Standards wurde vertagt; die Verantwortlichen sollen einen kostengünstigeren Vorschlag erarbeiten.

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Weitere Themen waren die Bedenken von Felix Bertenrath, Vertreter der weiterführenden Schulen im Bezirk. Er wies auf Probleme wie die ungleiche Verteilung von Schülern mit Sprachförderbedarf, Verkehrsstaus in Schulnähe und die Notwendigkeit hin, Schüler mit besonderem Förderbedarf besser zu berücksichtigen.

Die Notinstandsetzung wird trotz der Vorbehalte des Schulleiters für 912.273 Euro umgesetzt. Die langfristigen Sanierungspläne bleiben ungewiss, während die Verwaltung nach günstigeren Alternativen für künftige Standards sucht. Weitere Updates werden erwartet, sobald die Vorschläge überarbeitet sind.