NRW erreicht Rekord: 8,6 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen
Olav RuppertAnteil Erneuerbarer Energien am Verbrauch erreicht neuen Höchststand - NRW erreicht Rekord: 8,6 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen
Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Meilenstein bei der Nutzung erneuerbarer Energien erreicht. Im Jahr 2023 stammten 8,6 Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs des Landes aus sauberen Quellen – der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990. Damit setzt sich ein stetiger Anstieg fort: 1996 lag der Anteil noch bei nur 0,5 Prozent, 2016 bei 4,8 Prozent.
Der Sprung von 7,2 Prozent im Jahr 2022 auf 8,6 Prozent 2023 ist auf zwei zentrale Faktoren zurückzuführen. Ausschlaggebend war vor allem der Ausbau von Wind- und Solarenergie. Gleichzeitig sank der Gesamtenergiebedarf deutlich – um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Während die genaue Aufschlüsselung der erneuerbaren Quellen noch unklar bleibt, bestätigen offizielle Zahlen, dass Wind- und Solarstrom die Haupttreiber des Wachstums waren. Detaillierte Daten dazu, wie viel einzelne Technologien – etwa Biomasse, Wasserkraft oder andere – zum Gesamtanteil beigetragen haben, liegen jedoch nicht vor.
Die Entwicklung spiegelt einen langfristigen Trend wider. Seit 1996 vollzieht das Land einen schrittweisen Wandel hin zu erneuerbaren Energien, wobei sich das Tempo in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat.
Die Zahlen für 2023 markieren einen neuen Rekord für Nordrhein-Westfalen bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Die Kombination aus ausgebauten Wind- und Solarkapazitäten sowie dem gesunkenen Energieverbrauch trieb den Anteil auf das bisher höchste Niveau. Noch stehen jedoch keine genauen Angaben dazu zur Verfügung, wie sich die einzelnen erneuerbaren Quellen auf die Gesamtbilanz verteilen.






