NRW führt 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen ein
Hans-Theo KuhlNRW führt 20 neue Expressbuslinien für bessere Anbindung ländlicher Regionen ein
Nordrhein-Westfalen (NRW) wird im nächsten Jahr 20 neue Expressbuslinien einführen. Mit der Ausweitung sollen die Verkehrsanbindungen für rund 600.000 Menschen – vor allem in ländlichen Regionen – verbessert werden. Die Landesregierung hat dafür 140 Millionen Euro bis 2032 bereitgestellt.
Die neuen Linien werden unter einer einheitlichen Marke betrieben, um alle Expressbusverbindungen in NRW besser erkennbar zu machen. Sie sollen vorrangig ländliche Gemeinden mit dem Regional- und S-Bahn-Netz verbinden.
Die Busse verkehren montags bis freitags mindestens von 6:00 bis 20:00 Uhr, auf einigen Strecken gibt es verlängerte Betriebszeiten. Jede Linie wird mindestens stündlich bedient, bei Bedarf werden zusätzliche Fahrten angeboten.
Die genauen Haltestellen und Fahrpläne werden in den kommenden Monaten finalisiert. Dabei werden die Kommunen und weitere Beteiligte einbezogen. Die schwarz-grüne Koalition hatte die Erweiterung des Netzes bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart.
Die neuen Expressbuslinien ergänzen die bereits bestehenden 37 Strecken. Durch die Landesförderung ist der Betrieb bis mindestens 2032 gesichert. Die Ausweitung soll Bewohnern ländlicher Gebiete schnellere und zuverlässigere Verbindungen bieten.






