NRW gibt Integrationsrat neuen Namen und mehr Verantwortung gegen Diskriminierung
Ariane HolzapfelNRW gibt Integrationsrat neuen Namen und mehr Verantwortung gegen Diskriminierung
Nordrhein-Westfalens ehemaliger Integrationsrat erhält neuen Namen und erweiterten Auftrag
Der frühere Integrationsrat in Nordrhein-Westfalen wurde umbenannt und mit einem größeren Aufgabenbereich ausgestattet. Der neue Ausschuss für Chancengleichheit und Integration wird sich künftig mit Antidiskriminierung, politischer Teilhabe und der Entfaltung von Potenzialen für alle Bürgerinnen und Bürger befassen. Die Änderungen folgen einer Aktualisierung der Landesgemeindeordnung, die am 1. November 2025 in Kraft tritt.
Der erweiterte Fokus des Ausschusses geht über die klassische Integrationsarbeit hinaus. Zu den neuen Schwerpunkten zählen die Bekämpfung von Diskriminierung, die Förderung fairer politischer Teilhabe sowie die Schaffung von Chancen für benachteiligte Gruppen. Diese Neuausrichtung basiert auf einer gesetzlichen Anpassung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalens.
Panagiotis Natsikos wurde zum Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Hussein Boumouchoun übernimmt das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden, während Theocharis Meintis als zweiter stellvertretender Vorsitzender fungiert. Das Führungsteam soll den Ausschuss in seiner aktualisierten Mission unter dem neuen Namen leiten.
Der umbenannte Ausschuss wird ab November 2025 nach den überarbeiteten Regelungen arbeiten. Seine Aufgaben umfassen nun neben Integration und politischer Gleichberechtigung auch gezielte Maßnahmen gegen Diskriminierung. Mit den Änderungen sollen gesellschaftliche Herausforderungen in den Kommunen des Landes umfassender angegangen werden.