08 May 2026, 16:10

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen

Ein Blatt mit einer Zeichnung von drei Frauen vor einem Gebäude, mit der Aufschrift "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten.

NRW kämpft für Mutterschutz auch für selbstständige Frauen

Nordrhein-Westfalen treibt die Einführung eines gesetzlichen Mutterschutzes für selbstständige Frauen voran. Die Landesregierung hat ihre Forderung erneuert – gestützt durch eine Machbarkeitsstudie, die von regionalen Behörden finanziert wurde. Ein zentraler Vorschlag sieht eine einmalige Pauschalzahlung als Lohnersatz während der Mutterschutzzeit vor.

Die Handwerkskammer Westfalen (WHKT) hat die Pläne nach Durchführung der Studie ausgearbeitet. Die Ergebnisse werden im Juli vorgestellt. Unterdessen hat das Bundeswirtschaftsministerium bereits Politiker:innen, Wirtschaftsvertreter:innen und zivilgesellschaftliche Gruppen in Berlin zusammengebracht, um die Umsetzung der Vorhaben zu beraten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko betrachtet werden dürfe. Aktuell bringen in Deutschland jährlich rund 27.000 selbstständige Frauen Kinder zur Welt – ohne denselben Schutz wie Angestellte. Nordrhein-Westfalen hat die Initiative mit einem Bundesratsantrag, der Machbarkeitsstudie und einem breiten Bündnis für die Reformen vorangetrieben.

Ziel der Vorschläge ist es, selbstständigen Frauen während des Mutterschutzes finanzielle Sicherheit zu bieten. Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre dies ein bedeutender Schritt für die Unterstützung berufstätiger Mütter in Deutschland. Die nächsten Schritte hängen von der endgültigen Präsentation der Studie und weiteren politischen Beratungen ab.

Quelle