14 February 2026, 06:26

NRW-Minister steigen vom Elektroauto zurück auf Diesel – warum die Reichweite scheitert

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen vom Elektroauto zurück auf Diesel – warum die Reichweite scheitert

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk ist von seinem elektrischen Dienstwagen wieder auf einen Diesel umgestiegen. Der Wechsel erfolgte, nachdem er mit der begrenzten Reichweite seines bisherigen Elektrofahrzeugs an Grenzen stieß. Auch andere Mitglieder der Landesregierung haben ähnliche Entscheidungen getroffen, während einige weiterhin auf emissionsarme Alternativen setzen.

Optendrenk fuhr zuvor einen voll-elektrischen BMW i7, hielt das Modell für Langstrecken jedoch für unpraktikabel. Sein neuer Dienstwagen ist nun ein Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Dieselmotor. Auch Bauministerin Ina Scharrenbach ist aus denselben Gründen zu einem Diesel-Fahrzeug zurückgekehrt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen bereits gepanzerte Limousinen, die ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski bleiben hingegen bei Diesel-Fahrzeugen.

Sieben Minister setzen weiterhin auf rein elektrische oder Hybridmodelle, darunter Mona Neubaur, Verena Schäffer und Oliver Krischer. In Kürze laufen mehrere Leasingverträge für Dienstwagen aus – einige Minister bestellen erneut Elektrofahrzeuge, mindestens einer entscheidet sich wieder für Diesel.

Der Rückgang bei den Elektroautos unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei Reichweite und Alltagstauglichkeit, insbesondere auf langen Strecken. Mit nur noch sieben Kabinettsmitgliedern, die auf emissionsarme Fahrzeuge setzen, spiegelt der Fuhrpark der Landesregierung eine gemischte Energiebilanz wider. Über die künftigen Dienstwagen wird bei anstehenden Vertragsverlängerungen entschieden.