14 April 2026, 18:13

NRW verzeichnet 2024 mehr Müll pro Kopf als im Vorjahr

Müllhaufen einschließlich eines Plastikbehälters und Kleidung neben einer Straße, mit Vegetation im Hintergrund.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person und Jahr - NRW verzeichnet 2024 mehr Müll pro Kopf als im Vorjahr

Nordrhein-Westfalens Einwohner produzierten 2024 mehr Abfall als im Vorjahr

Im Jahr 2024 fiel in Nordrhein-Westfalen mehr Müll an als noch 2023. Pro Kopf wurden durchschnittlich 454,2 Kilogramm Abfall erzeugt – ein Anstieg um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Experten zufolge deuten die Zahlen jedoch nicht auf einen kontinuierlichen Anstieg über die Jahre hin.

Die gesamte Menge an kommunalem Abfall in der Region belief sich 2024 auf 8,2 Millionen Tonnen. Fast 40 Prozent davon entfielen auf Restmüll aus Haushalten. Das wachsende Aufkommen des Online-Handels könnte eine Rolle bei den gestiegenen Werten spielen.

Während der Pandemie waren die Abfallmengen stark angestiegen und hatten 2021 mit 491,7 Kilogramm pro Kopf ihren Höhepunkt erreicht. Zuvor lagen die Durchschnittswerte bei 461,5 Kilogramm (2019) und 479,4 Kilogramm (2014). Die Zahlen von 2024 bleiben damit unter diesen früheren Spitzenwerten.

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) verweist auf Schwankungen statt auf einen klaren Trend. Ein stetiger Anstieg der Abfallmengen von Jahr zu Jahr sei nicht erkennbar.

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Die Abfalldaten für Nordrhein-Westfalen 2024 zeigen zwar einen leichten Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren, doch das Gesamtbild bleibt uneinheitlich. Ein langfristiger Anstieg der Abfallproduktion ist nicht zu verzeichnen. Die Zahlen legen nahe, dass sich Verhaltensänderungen – etwa durch den Online-Handel – auf kurzfristige Schwankungen auswirken könnten.

Quelle