25 June 2026, 04:10

Nur 3 Prozent der Kölner unterstützen Kardinal Woelki – eine "Katastrophe" für die Kirche

Zufriedenheit mit Kardinal Woelki in Köln auf Rekordtief

Nur 3 Prozent der Kölner unterstützen Kardinal Woelki – eine "Katastrophe" für die Kirche

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Unzufriedenheit mit der Amtsführung von Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln. Elf Jahre nach seiner Ernennung steht nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung hinter ihm.

Laut der Forsa-Umfrage sind lediglich 3 Prozent der Kölner mit Woelkis Führung zufrieden. Bei den jüngeren Einwohnern ist die Ablehnung absolut: Kein einziger Befragter zwischen 16 und 29 Jahren äußerte Zustimmung. Auch in den älteren Altersgruppen fällt die Unterstützung gering aus – nur 5 Prozent der 45- bis 59-Jährigen und 6 Prozent der über 60-Jährigen stehen hinter seiner Amtsführung.

Die Erhebung zeigt zudem, dass der Kardinal selbst in seiner Kernklientel, der Kölner katholischen Gemeinschaft, an Rückhalt verloren hat. Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als „Katastrophe“ – sowohl für die Kirche als auch für Woelki persönlich.

Insgesamt sind 83 Prozent der Kölner mit Woelkis Führung unzufrieden oder weniger zufrieden. Die Zahlen spiegeln einen flächendeckenden Vertrauensverlust nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt wider.

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