"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – wer profitiert wirklich?
Horst Fischer"Ohligs City Ring": Mehr Busse, weniger Parkplätze – wer profitiert wirklich?
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Mobilität fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Gleichzeitig wird eine bessere Erschließung des Hauptbahnhofs angestrebt, während der Verkehrsfluss optimiert werden soll. Allerdings fallen im Rahmen der Pläne insgesamt 35 Parkplätze weg – besonders betroffen sind die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße.
Ein zentrales Anliegen des Vorhabens ist die Verkehrssicherheit, insbesondere die Verringerung von Konflikten zwischen parkenden Autos und Bussen. Dazu sollen barrierefreie Bushaltestellen in mehreren Bereichen neu eingerichtet oder ausgebaut werden. Zudem wird eine Einbahnregelung in der Nähe des Rennpatts geprüft, um den Verkehrsfluss zu entlasten und den Busbetrieb zu erleichtern.
In einem ersten Schritt entfallen acht Parkplätze am Rennpatt. Als Ausgleich entstehen jedoch acht neue Stellflächen durch die Umnutzung einer ehemaligen Schulbus-Haltebucht. Ob die übrigen verlorenen Parkplätze ersetzt werden können und wie sich die Reduzierung auf Autofahrer auswirkt, steht laut Stadtverwaltung noch nicht fest.
Das Projekt verspricht zwar bessere Verkehrsanbindungen und mehr Barrierefreiheit, wirft aber auch Fragen nach dem Abwägungsprozess zwischen Parkraum und ÖPNV-Ausbau auf. Nun muss die Stadt eine Lösung finden, wie sie diese Veränderungen mit den Bedürfnissen der Autofahrer in Einklang bringt.






