Osteraths Zukunft wird gemeinsam geplant: Bürger gestalten Ortskern und Zugänge neu
Horst FischerOsteraths Zukunft wird gemeinsam geplant: Bürger gestalten Ortskern und Zugänge neu
Der Integrierte Handlungsplan Osterath (IHKO) gestaltet den Stadtteil zu einem lebendigeren und attraktiveren Viertel um. Die Finanzierung des Projekts stammt aus verschiedenen Quellen, darunter das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Plan entstand in den Jahren 2020 und 2021 unter breiter Bürgerbeteiligung.
Nun werden die Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert, ihre Meinung zu zwei zentralen Vorhaben zu äußern: der Neugestaltung des Ortskerns und der Umplanung der Zugangsbereiche.
Im September 2022 stellte die Stadtverwaltung erste Entwürfe dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bau vor. Im Mittelpunkt des IHKO stehen zwei Hauptprojekte: die Maßnahme A1 und die Maßnahme A2.
Maßnahme A1 zielt darauf ab, den Ortskern – einschließlich des Ernst-Nüsse-Platzes und der Fußgängerzone entlang der Hochstraße – barrierefreier und zugänglicher zu gestalten. Gleichzeitig soll der historische Charakter des Viertels betont und ein stärkeres Identitätsgefühl geschaffen werden. Stand Februar 2026 liegen jedoch noch keine detaillierten öffentlichen Pläne für diese Maßnahme vor; architektonische und gestalterische Elemente befinden sich noch in einer frühen Phase.
Maßnahme A2 konzentriert sich auf die Eingangsbereiche des Ortskerns, die attraktiver und einladender gestaltet werden sollen. Anna Hardenberg, Leiterin des Amts für Grünflächen, betont, dass diese Zugänge optisch an das Gesamtkonzept des Ortskerns angebunden werden müssen.
Um weitere Anregungen zu sammeln, fand am 3. Dezember 2022 um 17:00 Uhr in der Aula der Realschule eine öffentliche Diskussionsveranstaltung statt. Die Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, ihre Ideen zu beiden Maßnahmen einzubringen, damit das Projekt die Bedürfnisse der Gemeinschaft widerspiegelt.
Der IHKO befindet sich weiterhin in der Planungsphase; abschließende Entwürfe für den Ernst-Nüsse-Platz oder die Fußgängerzone an der Hochstraße liegen noch nicht vor. Die Bürgerbeteiligung bleibt ein zentraler Baustein des Prozesses. Die nächsten Schritte hängen von weiterem Feedback und der Entwicklung konkreter visueller Pläne ab.






