22 February 2026, 08:15

Overath wehrt sich am 20. Februar mit Großdemo gegen AfD-Rechtsextremismus

Ein Plakat zeigt eine Gruppe von Menschen, einige bewaffnet, inmitten von Rauch und Gebäuden, mit der Aufschrift 'New York - Der Kampf zwischen Randalierern und Miliz'.

Overath wehrt sich am 20. Februar mit Großdemo gegen AfD-Rechtsextremismus

Gegenprotest gegen Rechtsextremismus findet am 20. Februar in Overath statt

Am 20. Februar wird in Overath eine Gegenkundgebung gegen rechtsextreme Tendenzen stattfinden. Die Demonstration, organisiert vom Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg, richtet sich gegen die "Populistische Aschermittwochsveranstaltung" der Alternative für Deutschland (AfD). Lokale Gruppen und politische Vertreter haben sich zusammengeschlossen, um sich gegen das, was sie als ausgrenzende und undemokratische Ideologien bezeichnen, zur Wehr zu setzen.

Die geplante AfD-Veranstaltung in Overath hat in der Zivilgesellschaft eine schnelle Reaktion ausgelöst. Der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg rief zu einer Demonstration auf, um die Haltung der Partei zurückzuweisen. Die Unterstützung wächst rasant: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt, angeführt vom Vorsitzenden Roland Vossebrecker, betont die Notwendigkeit eines öffentlichen Bekenntnisses zu demokratischen Werten.

Auch der Kreisvorstand der Linken hat die Bevölkerung aufgefordert, sich an der Protestaktion zu beteiligen. In einer Stellungnahme wurde die Haltung des Rheinisch-Bergischen Kreises zu Offenheit, Vielfalt und Menschenrechten hervorgehoben. Gleichzeitig unterstützt die lokale Aktivistengruppe Omas gegen Rechts die Kampagne.

Die Demonstration ist Teil einer breiteren Bewegung. Die Kampagne "Menschenwürde verteidigen. AfD – Verbot jetzt" in Nordrhein-Westfalen (NRW) sammelt Unterschriften für ein mögliches Verbot der AfD. Allein in Bergisch Gladbach wurden in den letzten zwei Wochen fast 600 Unterschriften gesammelt, davon über 330 an einem einzigen Tag. Die Organisatoren streben bis Juni 100.000 Unterschriften an und werden dabei von rund 90 zivilgesellschaftlichen Initiativen in ganz NRW unterstützt.

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Ähnliche Gegeninitiativen entstehen auch anderswo. In Erlangen und Weilheim, beide in Bayern, mobilisieren lokale Gruppen ebenfalls gegen rechtsextreme Veranstaltungen.

Der Overather Protest findet zeitgleich mit der AfD-Veranstaltung am 20. Februar statt. Die Organisatoren hoffen auf eine starke Beteiligung, um ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Politik zu setzen. Die Kampagne für ein AfD-Verbot gewinnt weiter an Fahrt – tausende Unterschriften sind bereits gesammelt, und in ganz Deutschland sind weitere Kundgebungen geplant.