Polizei deckt bei europaweiten Verkehrskontrollen im Rhein-Sieg-Kreis massive Verstöße auf
Hans-Theo KuhlPolizei deckt bei europaweiten Verkehrskontrollen im Rhein-Sieg-Kreis massive Verstöße auf
Polizei im Rhein-Sieg-Kreis führt flächendeckende Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne durch
Im Rhein-Sieg-Kreis hat die Polizei im Zuge einer europaweiten Verkehrssicherheitsaktion umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei die Gurtpflicht, Verstöße an Bahnübergängen sowie weitere Ordnungswidrigkeiten. Bei der koordinierten Aktion wurden über 140 Fahrzeuge überprüft.
Die Maßnahmen fanden im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Anschnallen" statt, an der sich deutsche Behörden gemeinsam mit anderen europäischen Regionen beteiligten. Insgesamt wurden 25 Autofahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen, während 15 Fahrer wegen der Nutzung ihres Handys am Steuer auffielen. In allen Fällen leitete die Polizei nun verwaltungsrechtliche Verfahren ein.
Ein 17-jähriger Schüler wurde gestoppt, nachdem er trotz rotem Signal einen Bahnübergang überquert hatte. Der Vorfall führte zu einer offiziellen Anzeige. Ein Motorradfahrer musste seinen Führerschein abgeben, nachdem er wegen übermäßigen Lärms und abgefahrener Reifen kontrolliert worden war – das Motorrad wurde zur weiteren Überprüfung sichergestellt.
Neben den schwerwiegenden Verstößen registrierten die Beamten rund 30 kleinere Verkehrsvergehen. Ein besonderer Schwerpunkt der Kampagne lag auf den Gefahren an Bahnübergängen, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu stärken.
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis kündigte an, die Verkehrskontrollen mit wechselnden Schwerpunkten fortzusetzen. Ziel sei es, durch regelmäßige Überwachung die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu verbessern. Künftige Aktionen werden sich vor allem auf die Risikoverhalten konzentrieren, die während dieser Kampagne identifiziert wurden.