Polizei Dortmund kontrolliert E-Bikes und E-Scooter an Schulen – zahlreiche Verstöße entdeckt
Hans-Theo KuhlPolizei Dortmund kontrolliert E-Bikes und E-Scooter an Schulen – zahlreiche Verstöße entdeckt
Die Dortmunder Polizei hat in dieser Woche frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen Kontrollen durchgeführt. Zwischen 7 und 9 Uhr überprüften Beamte die Einhaltung der Vorschriften für E-Bikes und E-Scooter. Bei der Aktion wurden mehrere Verstöße festgestellt, die zu ordnungsrechtlichen Maßnahmen führten.
An zwei der Schulen beschlagnahmte die Polizei fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren. Zudem wurde ein 12-jähriger Junge angehalten, der ein E-Bike mit Gasgriff fuhr – ein Modell, das den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht. Die Beamten zogen das Fahrrad ein und leiteten ein Verfahren gegen die Erziehungsberechtigten des Jungen ein.
Bei allen Kontrollen war das Fahren auf verbotenen Flächen der häufigste Verstoß. Allein die Nutzung von Gehwegen führte zu 14 Fällen an Schulen und 36 im gesamten Stadtgebiet. Ein weiteres häufiges Problem war, dass zwei Personen gleichzeitig einen E-Scooter nutzten.
An vier der fünf Schulen wurden ordnungsrechtliche Maßnahmen ergriffen, während sich eine Schule ausschließlich auf Prävention konzentrierte. Darüber hinaus registrierte die Polizei sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme bei der Nutzung von E-Scootern und E-Bikes gibt. Beschlagnahmungen, Anzeigen und Strafverfahren gehörten zu den Konsequenzen. Nach den aktuellen Regelungen sind E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder Straßen zugelassen – nicht jedoch auf Gehwegen.






