11 January 2026, 00:21

Post-Migrantische Filmtage 2026: Migration und Identität im Fokus von Mönchengladbach

Eine Gruppe von Menschen untersucht Plakate und Diagramme, die an einer Wand in einem Raum zu sein scheinen, der wie ein Kunstmuseum aussieht.

Post-Migrantische Filmtage 2026: Migration und Identität im Fokus von Mönchengladbach

Die Post-Migrantischen Filmtage 2026 finden vom 16. bis 18. Januar in Mönchengladbach und Krefeld statt. Organisiert von Studierenden der Hochschule Niederrhein lädt das Festival die Öffentlichkeit ein, sich mit den Themen Migration, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe durch das Medium Film auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei, und die Veranstaltung richtet sich an kulturinteressierte Zuschauer:innen, Bildungsakteure und die breite Öffentlichkeit.

Den Auftakt bildet am 16. Januar um 15:00 Uhr die Volkshochschule Mönchengladbach. Der Eröffnungstag gibt den Ton an für ein Programm, das klassische und zeitgenössische Filme verbindet – stets mit Fokus auf Emanzipation, Feminismus und individuelle Handlungsmacht.

Am 17. Januar gastiert das Festival im Jugendzentrum St. Marien in Mönchengladbach, wo Filmvorführungen von Diskussionen und Debatten begleitet werden. Diese Formate vertiefen die Auseinandersetzung mit den Filminhalten und deren Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Der Abschluss am 18. Januar findet in der Villa Merländer in Krefeld statt. Neben Vorführungen erwarten die Besucher:innen Podiumsdiskussionen und bildungskulturelle Angebote. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit öffentlichem Dialog zu verknüpfen, etablierte Erzählungen zu hinterfragen und neue Formen sozialen Wandels zu denken. Unter der Leitung von Professor Dr. Ömer Alkin haben die studierenden Organisator:innen das Festival konzipiert, um die Verbindung zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft zu stärken – mit einem besonderen Augenmerk auf inklusive Räume für Reflexion und Austausch.

Das dreitägige Event endet am 18. Januar mit einer Mischung aus Filmen, Gesprächen und interaktiven Formaten. Durch die Zusammenführung vielfältiger Perspektiven will das Festival Denkanstöße geben und eine breitere Teilhabe an Debatten über Migration und Identität fördern. Alle Vorführungen und Veranstaltungen bleiben kostenfrei und öffentlich zugänglich.