Raser in Hagen drohen harte Strafen nach Drogenfund bei Kontrolle
Ein 26-jähriger Autofahrer aus Hagen muss mit schweren Konsequenzen rechnen, nachdem er bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung kontrolliert wurde und ein Drogentest positiv ausfiel. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle auf der Volmestraße im März 2026. Die Behörden haben ein verwaltungsrechtliches Verfahren nach deutschem Verkehrsrecht eingeleitet – mit Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot ist nun zu rechnen.
Am 10. März 2026 führte die Polizei Hagen auf der Volmestraße Geschwindigkeitsmessungen durch. Beamte registrierten ein Fahrzeug, das mit 81 km/h durch eine Zone mit Tempo-50-Limit fuhr. Der 26-jährige Fahrer aus Hagen wurde wegen der Überschreitung angehalten.
Vor Ort wurde ein Schnelltest auf Drogen durchgeführt, der positiv ausfiel. Der Mann durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und musste eine Blutprobe für eine genauere Analyse abgeben. Wie die Polizei später bestätigte, befand er sich noch in der zweijährigen Probezeit nach dem Führerscheinerwerb.
Nach § 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) drohen dem Fahrer nun verwaltungsrechtliche Maßnahmen: ein Mindestbußgeld von 500 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Als Fahranfänger könnte seine Probezeit zudem auf vier Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet werden.
Laut offiziellen Unterlagen gab es 2025 in Nordrhein-Westfalen keine weiteren Verstöße gegen § 24a StVG im Zusammenhang mit Drogen. Auch in den öffentlich zugänglichen Daten bis März 2026 finden sich keine weiteren Eintragungen zu ähnlichen Delikten in der Region.
Der Fall wird nun im verwaltungsrechtlichen Verfahren weiterverfolgt, die Strafen treten nach Bestätigung in Kraft. Es handelt sich um den ersten dokumentierten Drogenverstoß nach § 24a StVG in Nordrhein-Westfalen seit mindestens Anfang 2025. Die Polizei hat keine weiteren Details zu den Blutwerten oder der Identität des Fahrers veröffentlicht.