Remscheid startet Autohero-Dienst mit Elektroautos und Benzinern am Montag
Hans-Theo KuhlRemscheid startet Autohero-Dienst mit Elektroautos und Benzinern am Montag
Neuer Autohero-Dienst startet am Montag in Remscheid
Ab Montag können Einwohner Remscheids auf einen neuen Autohero-Dienst zurückgreifen, der eine Alternative zum eigenen Auto bietet. Die Stadtverwaltung erhofft sich dadurch Kosteneinsparungen, geringere Emissionen und mehr Flexibilität für Gelegenheitsfahrer.
Der Fuhrpark umfasst vier Elektroautos und zwei Benziner, die auf vier Stationen verteilt werden: zwei im Stadtzentrum, eine in Hasten und eine in Lennep. An jeder Station stehen zwei Fahrzeuge bereit, die über eine spezielle Smartphone-App gebucht und bezahlt werden können.
Das benachbarte Wuppertal betreibt ein ähnliches System bereits seit 16 Jahren. Dort stehen 100 Fahrzeuge – von kleinen Stadtwagen bis hin zu Transportern – an 36 Stationen zur Verfügung. Das langjährige Angebot zeigt, wie Autohero zu einer praktikablen Lösung für den urbanen Verkehr werden kann.
Im Gegensatz zum eigenen Auto entfallen bei diesem Service Wartungsaufgaben wie Inspektionen, Reifenwechsel, Reinigung, Hauptuntersuchungen und Versicherungspapiere. Für Menschen, die nur gelegentlich fahren, kann das Teilen eines Autos auf Dauer günstiger sein als ein eigener Kauf.
Sowohl Remscheid als auch Wuppertal wollen Autohero zu einer echten Alternative zum Autobesitz machen. Durch weniger privat genutzte Fahrzeuge könnte langfristig die Nachfrage nach Neuproduktionen sinken und der CO₂-Ausstoß reduziert werden.
Mit dem Start reiht sich Remscheid in die wachsende Liste von Städten ein, die geteilte Mobilität fördern. Ohne Anschaffungskosten und mit weniger Verpflichtungen könnte der Dienst besonders für Fahrer attraktiv sein, die Wert auf Bequemlichkeit legen. Falls die Nutzung ähnlich erfolgreich verläuft wie in Wuppertal, könnte sich das lokale Verkehrsverhalten nachhaltig verändern.






