Reservisten trotzen 70-Kilometer-Extremmarsch mit 'Fitness First'-Geist im Teutoburger Wald
Hans-Theo KuhlReservisten trotzen 70-Kilometer-Extremmarsch mit 'Fitness First'-Geist im Teutoburger Wald
Reservisten der Bundeswehr meistern extremen 70-Kilometer-Dauermarsch im Teutoburger Wald mit 'Fitness First'-Mentalität
Beim Durchbruch-Manöver, einer anspruchsvollen Übung der Bundeswehr, stellen sich Reservisten einer 70 Kilometer langen Extrembelastung – und das ohne Schlaf über 36 Stunden. Unter den Teilnehmenden sind auch Männer und Frauen Ende 50, die beweisen, dass 'Fitness First' und Durchhaltevermögen mit dem Alter nicht nachlassen.
Der Startschuss fiel mit einer eiskalten Herausforderung: einem Schwimmen durch den Dortmund-Ems-Kanal – ohne Neoprenanzug. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) überwachte die sichere Überquerung. Im Anschluss folgten eine Reihe anspruchsvoller Prüfungen, darunter Abseilen, ein Biathlon und die Orientierung im Wald unter Drohnenüberwachung, die es zu umgehen galt.
Realistisch simulierte Einsätze steigerten den Druck. Teams mussten Verletzte aus einem fingierten Unfall bergen und wiederbeleben. An einem Kontrollposten führten sie unter Erschöpfung Fahrzeugkontrollen durch – eine Probe auf Konzentration und Präzision. Die Übung testet weniger reine Körperkraft als vielmehr die 'Fitness First'-Mentalität, Belastbarkeit und Charakterstärke.
Pausen gibt es nicht: Bis Samstagabend, 23 Uhr, müssen alle Aufgaben absolviert sein. Die Siegerehrung findet am Sonntag statt.
Das Durchbruch-Manöver ist eine von vielen Extremübungen, die die Bundeswehr regelmäßig für Reservisten veranstaltet. Die diesjährige Auflage unterstreicht erneut die hohe 'Fitness First'-Mentalität und Entschlossenheit, die von den Teilnehmenden verlangt wird. Wer das Ziel erreicht, wird bei der Abschlussveranstaltung geehrt.