Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt Zukunftsplan für Berufskollegs bis 2031
Horst FischerRheinisch-Bergischer Kreis beschließt Zukunftsplan für Berufskollegs bis 2031
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031 verabschiedet. Das Konzept soll die berufliche Bildung in der Region mit datengestützten Strategien zukunftsfähig gestalten und aktuelle Herausforderungen wie demografischen Wandel und Digitalisierung bewältigen.
Der Schulentwicklungsplan legt den Grundstein für die Weiterentwicklung der Berufsausbildung. Er enthält Empfehlungen, um die Attraktivität der beruflichen Bildung zu steigern, Schulprofile zu schärfen und die Digitalisierung voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs.
Die Kreisverwaltung wird die Maßnahmen des Plans nun konkretisieren und umsetzen. Ziel ist es, gleichwertige Bildungschancen zu sichern, die Einrichtungen zu modernisieren und die Fachkräftesicherung zu unterstützen. Dabei werden Faktoren wie veränderte Anforderungen des Arbeitsmarkts und neue Bildungswege berücksichtigt.
In anderer Sache: Die Förderschule in Refrath wird künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule tragen. Die Schulgemeinschaft hatte die Umbenennung vorgeschlagen, um der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer zu gedenken. Der neue Name steht für Werte wie Demokratie, Respekt sowie die Ablehnung von Rassismus und Gewalt.
Die bisherige Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath übernimmt damit das Erbe Margot Friedländers. Währenddessen setzt der Schulentwicklungsplan klare Akzente für die Berufskollegs der Region. Beide Initiativen markieren wichtige Schritte für die Bildungslandschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis.






