10 May 2026, 08:11

Rheinmetall erhält Millionenauftrag für Skyranger-35 – doch die Aktie fällt trotzdem

Altes deutsches Aktienzertifikat mit einer Stadtansicht und gedrucktem Text.

Rheinmetall erhält Millionenauftrag für Skyranger-35 – doch die Aktie fällt trotzdem

Rheinmetall sichert Großauftrag im Wert von mehreren hundert Millionen Euro für Skyranger-35-Luftabwehrsysteme

Der Auftrag, der über den „Windfall-Profit-Mechanismus“ der EU für die Ukraine von einem Mitgliedsstaat finanziert wird, unterstreicht die hohe Nachfrage nach Technologien zur Drohnenabwehr. Dennoch gab die Aktie des Konzerns am Freitag nach.

Das kürzlich unterzeichnete Abkommen sieht vor, dass die Rheinmetall Italia SpA in Rom die Skyranger-35-Systeme fertigt. Das auf dem Fahrgestell des Leopard-1 basierende Modell ist ein erprobtes Produkt – es wird bereits von der Bundeswehr eingesetzt und gilt als Verkaufsschlager in seiner Kategorie. Der Auftrag macht deutlich, wie dringend wirksame Maßnahmen gegen Drohnenbedrohungen benötigt werden.

Am Freitag verlor die Rheinmetall-Aktie jedoch 1,16 % an der XETRA und über 2 % auf Tradegate. Analysten weisen darauf hin, dass der Rüstungssektor weiterhin volatil bleibt und Kursbewegungen oft wenig mit positiven Fundamentaldaten zu tun haben. Eine aktuelle Analyse von Rheinmetall, veröffentlicht am 11. Oktober, untersuchte, ob Anleger die Aktie angesichts dieser Unsicherheiten kaufen oder halten sollten.

Derzeit befindet sich der Kurs in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Zwar festigt der Auftrag die Marktposition des Unternehmens, doch branchenspezifische Schwankungen und die Stimmung der Investoren prägen weiterhin die Aktienperformance.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Skyranger-35-Vertrag stärkt Rheinmetalls Rolle in der europäischen Verteidigungspolitik, insbesondere mit Blick auf die Bedürfnisse der Ukraine. Die Produktion findet in Italien statt, und die bewährte Technologie könnte weitere Aufträge nach sich ziehen. Dennoch zeigt der jüngste Kursrückgang, wie unberechenbar der Rüstungsmarkt bleibt.

Quelle