Rheinmetall setzt auf Elektromobilität – und bereitet Verkauf der zivilen Sparte vor
Olav RuppertRheinmetall setzt auf Elektromobilität – und bereitet Verkauf der zivilen Sparte vor
Rheinmetall Aktie steigt stark an – Unternehmen bereitet Verkauf der zivilen Sparte vor
Nach den jüngsten geopolitischen Spannungen hat die Rheinmetall Aktie deutlich zugelegt. Gleichzeitig bereitet sich der Konzern darauf vor, seine zivile Sparte zu veräußern – ein Schritt, der bereits im kommenden Jahr vollzogen werden könnte. Vor dem Verkauf wirbt das Unternehmen mit neuen Innovationen im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektroautos.
Der deutsche Rüstungs- und Automobilzulieferer hat spezielle Bordstein-Ladestationen für Elektroautos entwickelt. Diese ermöglichen es Fahrern, ihr Fahrzeug direkt am Straßenrand zu laden, ohne auf herkömmliche Ladesäulen angewiesen zu sein. In Düsseldorf sind bereits vierzehn dieser Stationen im Einsatz, wo sie sowohl bei Behörden als auch bei Nutzern auf positive Resonanz stoßen.
Die Produktion der Ladestationen begann im Frühjahr, und die Rheinmetall Power Systems positioniert sich damit als starker Akteur im wachsenden Markt für Elektromobilität. Die technologischen Fortschritte der Sparte machen sie für potenzielle Käufer attraktiv. Gleichzeitig ist der Aktienkurs des Unternehmens nach den jüngsten Drohungen Wladimir Putins gestiegen – ein Zeichen für seine Empfindlichkeit gegenüber globalen politischen Entwicklungen.
Der Verkauf der zivilen Rheinmetall Sparte könnte 2025 abgeschlossen werden. Die Bordstein-Ladetechnik hat sich bereits im Praxiseinsatz bewährt. Mit dem Fokus auf Ladeinfrastruktur für Elektroautos könnte die Sparte in einem rasant wachsenden Sektor auf Käuferinteresse stoßen.