Rote Karte: Köln muss ohne van den Berg das Hinrunden-Ende bestreiten
Olav RuppertRote Karte: Köln muss ohne van den Berg das Hinrunden-Ende bestreiten - Rote Karte: Köln muss ohne van den Berg das Hinrunden-Ende bestreiten
1. FC Kölns Abwehrspieler Rav van den Berg erhält vom DFB eine Zweispielsperre
Der Verteidiger des 1. FC Köln, Rav van den Berg, wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für zwei Spiele gesperrt. Die Strafe folgt auf seine Rote Karte wegen Handspiels in der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Union Berlin. Sein Fehlen verschärft die ohnehin wachsenden defensiven Probleme des Vereins unter Trainer Lukas Kwasniok.
Van den Berg sah in der Partie gegen Union Berlin die Rote Karte, nachdem er den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt hatte. Das DFB-Sportgericht prüfte den Vorfall und verhängte eine automatische Zweispielsperre.
Der Niederländer wird nun das Auswärtsspiel des 1. FC Köln bei Heidenheim am 10. Januar sowie das Heimspiel gegen den FC Bayern München vier Tage später verpassen. Die Sperre trifft den Verein zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da mit Timo Hübers und Luca Kilian bereits zwei weitere Abwehrspieler verletzungsbedingt ausfallen. Kwasniok hatte im Juli 2025 das Traineramt beim 1. FC Köln übernommen, nachdem Steffen Baumgart den Klub 2023 verlassen hatte. Seither gab es mehrere Wechsel auf der Trainerposition, darunter auch Interimslösungen mit Timo Schultz, Gerhard Struber, Friedhelm Funkel und René Wagner.
Mit der Sperre für van den Berg und den Ausfällen von Hübers und Kilian steht Köln in der Bundesliga vor einer schwierigen Phase. Die Mannschaft muss nun ihre Abwehr für die wichtigen Spiele gegen Heidenheim und Bayern München umstellen. Die Entscheidung des DFB lässt Kwasniok für die anstehenden Partien nur begrenzte defensiv Optionen.